Albert-Schweitzer-Schule

Offenbach: Modern und farbenfroh

Die Klassensprecher der neunten und zehnten Klassen sitzen schon ein mal Probe im neuen Erweiterungsbau. 
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Die Klassensprecher der neunten und zehnten Klassen sitzen schon ein mal Probe im neuen Erweiterungsbau. 

Mit dem Durchtrennen der roten Schleife, die den Treppenaufgang des neuen Holzbaus ziert, wird auch dem Leidensdruck der vergangenen Jahre symbolisch ein Ende gesetzt. 

Offenbach – Denn mit der feierlichen Einweihung der zweigeschossigen Ergänzung wird das Albert-Schweitzer-Gymnasium um vier Klassenzimmer erweitert; so kann Unterricht nach langer Zeit des Platzmangels wieder in angemessenen Räumen stattfinden.

Bei der ersten Begehung freuen sich dementsprechend alle Beteiligten über diesen Raumzuwachs und erkunden gespannt jeden Winkel des neuen Gebäudes. Der hellgrüne Fußboden lässt die Klassenräume lebendig wirken, die hellen Holztische heben sich angenehm ab, und wiederum knallgrüne Plastikstühle runden die moderne Optik ab.

Dass sämtliche Klassenräume statt mit einer klassischen Schiefertafel mit einem Whiteboard ausgestattet sind und in jedem Raum Internetanschlüsse für noch zu installierende WLAN-Adapter vorhanden sind, verwundert bei diesem zeitgemäßen Gebäude nicht weiter. Schließlich ist jedes Klassenzimmer ebenfalls mit einem spezifischen Warnmelder ausgestattet, der dezent zu piepen anfängt, sobald der CO2-Gehalt in dem Raum zu hoch ist – was signalisiert, dass es mal wieder Zeit für Frischluftzufuhr ist.

„Auch wenn das Grün noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, finde ich die Räume ziemlich schön“, sagt Emil, Klassensprecher einer 9. Klasse, die künftig in dem neuen Gebäude unterrichtet werden wird. Zehntklässlerin Mercan freut sich ebenfalls, „dass wir jetzt viel größere Klassenräume als vorher im Altbau haben.“ Die kommissarische Schulleiterin Barbara Lorz bedankt sich bei der Einweihung sowohl bei ihren Schülern, dem Kollegium als auch den Eltern für ihre Geduld. „So kenne ich die Albert-Schweitzer-Schule, da wird ein vorübergehender Missstand ohne viel Gemecker geduldig hingenommen, und am Ende kann man sich gemeinsam umso mehr über das gute Ergebnis freuen“, so Lorz.

Und Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß freut sich über die schnelle Fertigstellung des knapp drei Millionen Euro teuren Neubaus, der erst im Mai dieses Jahres abgerissene Pavillons ersetzt.

VON JOEL SCHMIDT

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