Fünf neue Stationen

Mühelosere Ausleihe von E-Fahrzeugen geplant

Offenbach - Wo die Standorte sein sollen, steht noch nicht fest; aus städtischer Sicht ist es aber beschlossene Sache: In Offenbach sollen fünf weitere E-Mobil-Stationen errichtet werden.

Das Stadtparlament stimmte in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich einem Antrag des Magistrats zu, wonach die OVB ermächtigt werden, mit dem RMV beim Bundesverkehrsministerium den dafür notwendigen Antrag zu stellen. Aus- und Rückgabe der Elektrofahrzeuge an den Stationen soll künftig frei wählbar sein. Angedacht ist, an den neuen Stationen externen Nutzern jeweils einen Ladepunkt für ihre elektrisch betriebenen Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Die bislang einzige Station am Marktplatz ist seit 2011 in Betrieb und verzeichnet derzeit 476 angemeldete Nutzer (Stand: Dezember 2014). Dort stehen 15 Pedelecs und zwei Autos zur Ausleihe zur Verfügung. Die Kosten zur Errichtung und Betrieb der neuen Stationen belaufen sich bis einschließlich 2019 auf 1,83 Millionen Euro. Bei einer Förderung von mindestens 40 Prozent entfallen davon 1,43 Millionen Euro auf den Förderzeitraum von 30 Monaten.

Im Förderzeitraum werden Bundesmittel über 662.000 Euro und durch den Betrieb der neuen Stationen Einnahmen von 30.000 Euro erwartet. Daraus ergibt sich ein rechnerischer Eigenanteil von 370.000 Euro pro Partner (RMV und OVB). Nach Ende der Förderlaufzeit belaufen sich die prognostizierten Betriebskosten der Stationen auf 397.000 Euro (30 Monate). Nach Abzug der erwarteten Einnahmen von 57.000 Euro verbleiben pro Partner Aufwendungen von 170 000 Euro, was zirka 6000 Euro pro Monat bedeutet. 

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mad

Rubriklistenbild: © dpa

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