Gastronomen können’s jetzt beantragen

Öffentliches WM-Schauen

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Offenbach - In der Frankfurter Arena wird geklotzt mit einer 400 Quadratmeter großen Megaleinwand. Nirgendwo sonst in Hessen können so viele Fußballfans gemeinsam besondere WM-Momente genießen als beim FFH-Public-Viewing. Es geht freilich auch etwas kleiner.

Mit der sogenannten Public-Viewing-Verordnung hat die Bundesregierung die Möglichkeit geschaffen, in Biergärten und Gaststätten mit Außenbewirtung gemeinsam Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft zu sehen. Erst vor wenigen Tagen stimmte der Bundesrat zu - jetzt können Gaststättenbetreiber in Offenbach mit Außengastronomie dafür einen Antrag beim Ordnungsamt stellen. Kontakt: 069/8065-2303, Fax: 8065-2319, E-Mail: ordnungsamt@offenbach.de

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In diesem Jahr sind aufgrund der Zeitverschiebung viele Spiele bei uns erst zu später Stunde zu sehen. Die Initiative für das nächtliche Public Viewing ging von einer Bitte der Länder und des Städtetags aus. Die für Lärmschutz zuständige Umweltministerin Barbara Hendricks hatte daraufhin den Spielraum für Behörden erweitert, den die Länderkammer förmlich „in letzter Minute“ absegnete. Dennoch reagiert die Stadtverwaltung, trotz der kurzen Vorlaufzeit, unbürokratisch und kurzfristig. Gaststätten wird die Möglichkeit gegeben, noch wenige Tage vor dem offiziellen WM-Start einen formlosen Antrag auf Ausnahme von der bestehenden Betriebszeitenregelung zu stellen, wenn sie während der Weltmeisterschaft Public Viewing anbieten wollen.

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Dieses Schnellverfahren gilt für Betriebe, die bereits eine genehmigte Außengastronomie haben. Bei der Antragsstellung ist jedes auszustrahlende Spiel zu benennen. Die Genehmigung fürs Public Viewing ist gebührenpflichtig. Wichtig: Die Regelung gilt ausschließlich für Spiele, die bis 22 Uhr beginnen. Anträge für Spiele, deren Spielbeginn nach 22 Uhr liegt, können nicht genehmigt werden. 

mk

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