Fehlende Untersuchungen auf Kampfmittel

Regierungspräsidium stoppt Zeltstadt für Flüchtlinge

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Die Zeltstadt am Eschig wurde durch das Regierungspräsidium in Darmstadt gestoppt.

Offenbach/Darmstadt - Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Zeltstadt für Flüchtlinge vorerst gestoppt. Ein Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ist notwendig.

Hintergrund sind offenbar fehlende Untersuchungen des Geländes an der Mühlheimer Straße auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Näheres wird die Stadt in Kürze bekanntgeben. 
In Offenbach sollte bereits am Wochenende ein Zeltlager für Flüchtlinge errichtet werden. Das Land Hessen hatte die Stadt um einen Standort für eine Sammelunterkunft gebeten, gestern bestätigte die Stadt einen entsprechenden Beschluss. Nun muss zunächst der Kampfmittelräumdienst anrücken.  

Bürgerversammlung und Infotelefon

Da ein großer Informationsbedarf nicht nur unter den Akteuren, sondern auch in der Bevölkerung besteht, lädt die Stadt Offenbach bereits für kommenden Freitag, 4. September, 17 Uhr, zu einer Bürgerversammlung in die Gemeinde Heilig Kreuz, Am Wiesengrund 40 in Waldheim, ein. Außerdem ist bereits seit heute ein Bürgertelefon der Stadt unter der Rufnummer 069/840004-375 eingerichtet, an das sich die Offenbacher montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr mit Fragen und Unterstützungsangeboten wenden können. Alternativ steht die E-Mail-Adresse fluechtlingshilfe@offenbach.de zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Internetpräsenz der Stadt. 

(mad/wac)

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