„Assistierte Ausbildung“ hilft bei Problemen

Rückendeckung für Lehrlinge und Firmen

Offenbach - Die sogenannte assistierte Ausbildung, ein neues Programm der Arbeitsagentur, ist von Arbeitgebern und Gewerkschaften positiv aufgenommen worden.

„Damit können sich die Ausbildungsbetriebe auf das konzentrieren, was ihr Ding ist: ausbilden“, erklärte Hans-Joachim Jungbluth, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Hessenmetall Offenbach und Osthessen. Peter Wich, Gewerkschaftssekretär der IG Metall, fügte hinzu: „Das ist genau die Unterstützung, die fehlte, um diejenigen zusammenzubringen, die sich bisher nicht finden konnten. Jugendliche, die in Ausbildung gehen wollen, aber keine optimalen Voraussetzungen mitbringen und Betriebe, die davor zurückschrecken, einen Ausbildungsvertrag anzubieten, wenn der Bewerber nicht hundertprozentig ins Schema passt. “.

Assistierte Ausbildung heißt, dass Jugendliche die gesamte Ausbildung hindurch von Fachleuten unterstützt werden, wie die Agentur für Arbeit Offenbach mitteilte. Durch die pädagogische Begleitung werden sie so gestärkt, dass sie alle Klippen auf dem Weg zum Abschluss meistern können. In Zusammenarbeit mit der Berufsschule werden Unterrichtsinhalte vertieft und Prüfungen vorbereitet. Firmen, die mehr darüber wissen wollen, können sich beim Offenbacher Arbeitgeber-Service informieren. Ansprechpartner sind erreichbar unter der kostenlosen Hotline 0800/4555520 oder unter der E-Mail-Adresse Offenbach.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de.  (ku)

Nacht der Ausbildung

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