Nach Hanau

CDU und SPD sagen Teilnahme an Zügen ab

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Tote durch Schüsse in Hanau

Überparteiliche Einigkeit herrscht angesichts der schockierenden Ereignisse mit zehn Mordopfern in Hanau. CDU und SPD möchten nicht an den Faschingsumzügen teilnehmen.

Offenbach – Überparteiliche Einigkeit herrscht angesichts der schockierenden Ereignisse mit zehn Mordopfern in Hanau: So „erachten es CDU und SPD in ihrer Eigenschaft als politische Parteien nicht als angebracht, an den Fastnachtszügen in Bieber (am heutigen Samstag) und Bürgel (Fastnachtsdienstag) teilzunehmen“, teilen die beiden Offenbacher Parteien gemeinsam mit.

Die Zivilgesellschaft dürfe dem rechtsextremen Terror nicht nachgeben. „Deswegen unterstützen wir alle, die sich trotz der schrecklichen Tat nicht das gesellschaftliche Leben einschränken lassen und Fastnacht weiter begehen möchten. Im Gegenteil ist es wichtig, sich den Alltag nicht vom Terror bestimmen zu lassen“, sagen die Parteivorsitzenden von CDU und SPD, Stefan Grüttner und Dr. Christian Grünewald.

Als politische Partei wäre es aber in beiden Fällen schwierig – sowohl mit politischer Aussage, als auch ohne politische Aussage – teilzunehmen. „Für uns als ehrenamtliche Kommunalpolitiker kommt daher eine aktive Teilnahme als Zugnummer nicht in Frage“, so Grüttner und Grünewald abschließend.  mk

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