Stadt sucht weiter nach fester Unterkunft

Flüchtlings-Erstaufnahme: GOAB in Augenschein genommen

+
GOAB in Offenbach

Offenbach - Das Land Hessen braucht die Unterstützung der Kommunen immer dringender. Sein Gießener Erstaufnahmelager für Asylsuchende ist längst am Ende seiner Kapazität. Unter anderem wurde eine Dependance in Neu-Isenburg eingerichtet.

Wie berichtet, ist auch in Offenbach angefragt worden, der Magistrat erklärte sich zur solidarischen Hilfe bereit. Wegen der bereits sehr hohen Zahl anerkannter Asylanten – 1000 über der errechneten Quote – würde der Stadt normalerweise niemand zugewiesen. Zu einer vom Land finanzierte Erstaufnahme ist sie jedoch bereit. Ein zunächst angedachtes Zeltlager, das an der Mühlheimer Straße bis zum Spätherbst 400 Menschen übergangsweise beherbergen sollte, hat sich zerschlagen. Das Regierungspräsidium hatte Bedenken wegen eventueller Weltkriegs-Kampfmittel im Boden. Nun prüft die Stadt eventuell geeignete Immobilien für eine feste Transitbleibe. Sie selbst hat keine in der nötigen Größenordnung vorrätig.

Alles zum Thema Flüchtlinge in der Region lesen Sie auf unserer Themenseite

Lesen Sie auch:

Offenbach-Post beantwortet zehn Fragen zum Thema

Gestern Nachmittag wurde etwa das sich in Privatbesitz befindliche Gebäude der insolventen Gemeinnützigen Offenbacher Ausbildungs- und Beschäftigungs-GmbH (GOAB) in Augenschein genommen. Das letzte Wort über die Eignung hat wieder die Regierungspräsidentin. Zu klären ist stets die Frage, wer für die Mietkosten aufkommt; Offenbach könnte sich das nicht leisten.

Bilder: Flüchtlinge am Hauptbahnhof

tk

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion