Per Unterschrift offiziell fixiert

Jetzt weite Wege zum Schwimmen

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Offenbach - Was längst beschlossen ist, wird am kommenden Montag per Unterschrift offiziell fixiert: Eine Nachtragsvereinbarung zwischen der Stadt und dem EOSC, der das einzig verbliebene Bad in der Großstadt betreibt.

Somit müssen sich die Offenbacher mit einer weiteren Einschränkung vertraut machen. Wie berichtet, dürfen in diesem Winter – dem städtischen Sparzwang ist es geschuldet – nur noch EOSC-Mitglieder, Schulen und Miete zahlende Fremdvereine ins Wasser. Der Rest muss draußenbleiben und sich eine andere Schwimmstätte suchen.

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Gut über Wasser gehalten

Seit 1. Oktober 1993 betreibt der EOSC das Waldschwimmbad im eigenen Namen und auf eigene Kosten. Betrieb und Unterhaltung werden aus den Eintrittsgeldern, deren Erhebung und Höhe der Zustimmung der Stadt bedürfen, Nutzungsentgelten, sonstigen Einnahmen sowie dem Zuschuss der Stadt finanziert. Der Zuschuss (ursprünglich 250.000 Euro jährlich) ist in den vergangenen Jahren auf 440.000 Euro zuzüglich Verlustabdeckung angestiegen. Im Jahr 2013 hätte der Zuschuss insbesondere aufgrund von höheren Personalkosten 660.000 Euro betragen.

Erhalt des Schwimmbads auf der Rosenhöhe

Die politisch Verantwortlichen stehen grundsätzlich zum Erhalt des Schwimmbads auf der Rosenhöhe; „unter Berücksichtigung der finanziellen städtischen Situation waren jedoch Veränderungen erforderlich, um den Betriebskostenzuschuss zu reduzieren“, heißt es in einer Mitteilung. Weiter wurde beschlossen, den Betriebskostenzuschuss fürs Jahr 2013 auf 570.000 Euro zuzüglich Verlustabdeckung und ab 2014 in Höhe von 493.000 Euro zuzüglich Verlustabdeckung festzulegen.

Diese Nachtragsvereinbarung gilt vom 1. August 2013 bis zum 31. Juli 2023. Sie verlängert sich um je zwei Jahre, wenn sie nicht mit einer Frist von zwölf Monaten zum jeweiligen Vertragsende gekündigt wird.

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mk

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