Warum man an Offenbach denkt

Offenbach (fel) - Das Internet verbindet die Menschheit. Und es verbindet die Fremde mit der Heimat. Besonders heimatverbundene Offenbacher, die im Ausland leben, können sich nun auf einer Online-Weltkarte vernetzen und ihre Lebensgeschichte erzählen.

Katharina Skalli von der Stadt Offenbach präsentierte gestern im Rathaus das Portal, das möglichst schnell wachsen soll. Skalli: „Wir haben in unserem Facebook-Auftritt der Stadt festgestellt, dass bei den Menschen durchaus eine hohe Heimatverbundenheit existiert.“

Einige drücken dieses Gefühl bereits aus. Heiner Frühauf etwa schreibt: „Ich lebe heute bei Portland in Oregon. Geboren bin ich in Offenbach, gearbeitet und studiert habe ich aber in China, Japan und den USA. Jedes Jahr besuche ich aber meine Familie in Offenbach und lasse mir die Grüne Soße schmecken.“ Nadine Zug wiederum teilt mit: „Im Jahr 2010 bin ich als Praktikantin nach Sierra Leone gekommen. Heute bin ich immer noch hier als Bildungsberaterin.“ Umgekehrt können und sollen auch Migranten, die es nach Offenbach verschlagen hat, das kostenlose Portal nutzen. Wie Mahshid Najafi: „Ich bin 1985 aus politischen Gründen in Deutschland gelandet. Ich wohne seitdem in Offenbach und engagiere mich im sozialen Bereich.“

Wer sich ebenfalls mitteilen möchte, kann dies in wenigen Schritten tun: 1) ein Foto hochladen (freiwillig), 2) auf einer Google-Map den aktuellen Wohnort oder das Herkunftsland markieren und 3) in kurzen Sätzen ausdrücken, warum man Offenbach liebt, an Offenbach denkt, oder schlicht in Offenbach lebt.

www.offenbach.de/weltweit/

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