In Baustellen auf A3

Minister reagieren auf Unfallserie

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Und schon wieder hat es auf der A3 gerappelt. Bei dem Unfall mit vier Lastwagen zwischen Hanau und Obertshausen in Fahrtrichtung Norden wurde einer der Fahrer leicht verletzt.

Wiesbaden/Offenbach - Die Serie von Unfällen in Autobahn-Baustellen in Hessen ruft nun auch die Landesregierung auf den Plan.

Als Konsequenz werde es in den nächsten Wochen zusätzliche Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen auf der vielbefahrenen Autobahn 3 geben, teilten Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Innenminister Peter Beuth (CDU) gestern in Wiesbaden mit. Die Autobahnpolizei werde gemeinsam mit dem Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil beraten, ob weitere Konsequenzen gezogen werden müssten. Die Minister riefen die Verkehrsteilnehmer zu angepasster Geschwindigkeit auf. Auf den verengten Spuren in Baustellen könne nicht so gefahren werden wie auf freier Strecke, mahnten die Politiker.

Derweil krachte es gestern auf der A3 gegen 9.30 Uhr erneut. Verwickelt in den Auffahrunfall zwischen Hanau und Obertshausen in Fahrtrichtung Frankfurt waren vier Lastwagen. Einer der Fahrer sei leicht verletzt worden, so die Polizei. Der Sachschaden wird auf fast 300.000 Euro geschätzt. Drei der Lkw seien am Stauende gestanden, der vierte Laster sei dann aufgefahren, hieß es.

Unfallschwerpunkt Baustelle auf der A3: Ein Experte spricht

Drei Lkw mussten abgeschleppt werden. Wegen der Bergungsarbeiten waren zwei der drei Fahrspuren bis zum Mittag blockiert. Die Folge: Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Der Unfall passierte diesmal nicht in dem Baustellenbereich, sondern kurz davor. Auf der A3 hatte es in den vergangenen Wochen mehrmals heftig gekracht. So waren an einer Baustelle bei Bad Camberg eine Großmutter und ihre zwei Enkelinnen ums Leben gekommen, bei Obertshausen starb eine Frau bei einem schweren Unfall.

Unfallserie auf A3: Eine Chronologie

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sjm/dpa

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