Zweitägiges Kulturfest der Nationen

Zeugnis gelebter Vielfalt

Das bunte Bühnenprogramm prägte die 31. Auflage des Kulturfests der Nationen auf dem Wilhelmsplatz. Die jüngsten Mitglieder des serbischen Kulturzentrums in ihren handbestickten Trachten ernteten viel Applaus für ihren ersten Auftritt.

Offenbach - Neue Teilnehmer, ein buntes interkulturelles Bühnenprogramm und eine entspannte Stimmung unter den Besuchern prägten am Wochenende das 31. Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz, das vom Ausländerbeirat organisiert wird. Von Peter Klein 

Die Zeit der Vorbereitung ist kurz. Dort, wo eben noch Markthändler ihr Obst und Gemüse anpriesen, liegen, fast über den gesamten Wilhelmsplatz verteilt, gestapelte Bierbänke und Tische, Menschen diskutieren, wie die Stangen der aufzubauenden Pavillons zusammengehören.
Es ist Samstagnachmittag, 16 Uhr: In zwei Stunden soll die 31. Auflage des Kulturfests der Nationen eröffnet werden. Waldtraud Schäfer, Chefin des Stadtverordnetenbüros steht in ihrer Eigenschaft als Geschäftsführerin des Ausländerbeirats beratend zu Seite und versucht zusammen mit ihrem Team das Chaos zu ordnen.

Die Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks verbinden die Stände mit der in den Boden eingelassenen Strom- und Wasserversorgung des Platzes. An einem der Stände reicht ein Vereinsmitglied ein mitgebrachtes Kabel, doch der THW-Mann in blauen Arbeitsanzug entdeckt einen Kabelbruch, es wird aus Sicherheitsgründen sofort aussortiert.

Bereits eine Stunde später sind alle Bänke und Tische aufgestellt und die ersten Grills angeworfen. Und als Peter Freier als zuständiger Dezernent um kurz nach 18 Uhr das Fest mit Abdelkader Rafoud, dem Vorsitzenden des Ausländerbeirats eröffnet, ist alles angerichtet. Es darf gefeiert werden.

Für Freier ist es die erste offizielle Amtshandlung als Bürgermeister. Nach fünfeinhalb Stunden CDU Landesparteitag in der ehemaligen Fredenhagen-Halle an der Sprendlinger Landstraße freue er sich jetzt richtig darauf, wie er sagt. Doch der Bürgermeister macht es erfreulich kurz, hinter ihm fiebern schon die jüngsten Mitglieder des serbischen Kulturzentrums in ihren handbestickten Trachten ihrem ersten Auftritt entgegen.

Wieder heiß begehrt: Die Fleischspieße vom Grill.

An einem Stand gegenüber der Bühne Richtung Bleichstraße stehen Mädchen in koreanischen Festtagskleidern. Sie gehören zu „International Youth Fellowship“, einer nicht unumstrittenen, evangelischen Freikirche aus Korea. Die koreanischen Missionare, die erstmals beim Fest dabei sind bieten in Offenbach Waldhof nicht nur Religiöses sondern auch Kultur ihres Heimatlandes oder Kurse in koreanischer Schrift. Mit den jüngeren Mädchen haben sie für das Fest einen Fächertanz eingeübt. Die 20-Jährige Alicia erzählt, dass sie die Kirche über eine Freundin kennengelernt habe, weil sie in den Sommerferien an jedem Wochenende ein Kulturfest veranstaltete.

Peter Heßler, Werbe-Guru und bekennender Offenbacher, schlendert über den Platz. Er bezeichnet das Fest als eines der besten in der Region. „Diese Vielfalt, für die Offenbach bekannt ist, wird hier auch gelebt“, so Heßler. Besonders gefallen ihm die vielen unterschiedlichen Speisen, weil er gerne etwas neues ausprobiere.

Kulturfest der Nationen in Offenbach: Bilder

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Die Bilder zum Kulturfest der Nationen auf dem Wilhelmsplatz

Langsam legt sich die Dämmerung über den Wilhelmsplatz und zwischen Bänken und Ständen gibt es kaum noch ein Durchkommen. Am Stand der Kroatisch-Demokratischen-Gemeinschaft schenkt Katarina Rimac Grasevina, einen landestypischen Wein, und kroatisches Bier aus. Früher hat die 24-Jährige in der Folkloregruppe getanzt. Es kam von den Eltern, die wollten, dass die Tradition nicht verloren geht. Nicht immer sei sie gerne hingegangen, wie sie erzählt. Heute aber helfe sie gerne , es sei eine Möglichkeit, Kontakt zu dem Land ihrer Eltern zu halten, so die junge Frau, die Betriebswirtschaft studiert.

Mittlerweile hat sich die Nacht über den Wilhelmsplatz gelegt, das Bühnenprogramm ist zu Ende. Am Stand der Kroaten packen zwei Männer spontan Gitarre und Akkordeon aus. Während bei Grasevina und Bier kroatische Volkslieder gesungen werden, zeiht von der gegenüberliegenden Seite der Duft des griechischen Souvlaki-Grills herüber. Das Fest neigt sich dem Ende entgegen. Doch zum Glück wird am Sonntag weitergefeiert.

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