World Robot Olympiad

Junge Technik-Elite in Offenbach

+
Auf ihre Mini-Roboter sind die Teilnehmer der Junior-Ingenieur-Akademie an der Albert-Schweitzer-Schule besonders stolz. - Foto: Richter Welt-Roboter-Olympiade: Die Offenbacher Albert-Schweitzer-Schule erhält den Zuschlag für die Ausrichtung des Landesentscheids.

Offenbach - Die Albert-Schweitzer-Schule ist am 10. Mai  hessischer Gastgeber für die World Robot Olympiad (WRO). Unter dem Motto „Weltraum“ bauen, designen und programmieren Teams Roboter, die in den Wettbewerben Aufgaben bewältigen müssen. Von Harald H. Richter 

Auf diese Weise sammeln die Schüler praktische Erfahrungen in der Arbeit mit Robotern und werden spielerisch für technische Aufgabenstellungen und Berufe vorbereitet. „Wir sind sehr froh, diesen Wettbewerb ausrichten zu können“, betont der Schulleiter, Oberstudiendirektor Ulrich Schmidt. Mit vier Teams in verschiedenen Alterskategorien geht das Gymnasium an den Start.

Die Welt-Roboter-Olympiade ist ein internationaler Wettbewerb für Jugendliche zwischen acht und 19 Jahren. Teams aus Deutschland beteiligen sich seit 2009 daran. In diesem Jahr dreht sich alles um Raketen, Satelliten und Weltraumstationen. In der Altersklasse Elementary können die Jüngsten ihre Fähigkeiten beweisen, die 13- bis 15-Jährigen treten in der Junior-Kategorie gegeneinander an, die 16- bis 19-Jährigen in der Senior-Klasse.

Erlebnisorientierte Teamarbeit

Die WRO wird zum elften Mal ausgetragen. 2013 haben weltweit mehr als 20.000 Teams in 40 Ländern teilgenommen. In Deutschland ist der Verein „Technik begeistert“ Motor des Projekts, wobei er von ehrenamtlichen IBM-Mitarbeitern unterstützt wird.

Der Landesentscheid in Offenbach ist offen, somit können neben hessischen Teams auch Mannschaften aus anderen Bundesländern starten. Wer erfolgreich ist, qualifiziert sich für das Deutschlandfinale am 14. Juni in Dortmund. Für die Veranstaltung an der Albert-Schweitzer-Schule stehen 24 Plätze in zwei der drei Alterskategorien zur Verfügung. Meldungen sind bis Freitag, 14. Februar, unter www.worldrobotolympiad.de möglich.

Die ASS war bei einem von der Deutschen Telekom Stiftung ausgelobten bundesweiten Wettbewerb als einzige Offenbacher Bildungseinrichtung ins Programm der Junior-Ingenieur-Akademie aufgenommen und mit finanzieller Unterstützung von 10 000 Euro bedacht worden. Die JIA ist ein zweijähriges technikorientiertes Wahlpflichtfach in der gymnasialen Mittelstufe. Ziel ist, die 13 und 14 Jahre alten Schüler für technische Berufsbilder zu begeistern.

Unter Anleitung der Informatik-Lehrerinnen Eva Segeritz und Lea Wendisch münzen seit diesem Unterrichtsjahr sechs Mädchen und zehn Jungen der achten Jahrgangsstufe ihre Technikbegeisterung in ergebnisorientierte Teamarbeit um. Sie haben dies bei einem Workshop sowie während des kürzlich veranstalteten Tags der offenen Tür unter Beweis gestellt.

Mehr zum Thema

Kommentare