Bei Parteitag in Karlsruhe

Nationalhymne: CDU-Delegierte folgen Offenbacher Antrag

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CDU-Bundesgeschäftsführer Klaus Schüler (links), CDU-Generalsekretär Peter Tauber (Zweiter von links) und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (rechts) klatschen in Karlsruhe beim Bundesparteitag nach der Rede der CDU-Bundesvorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Offenbach - Die Bundes-CDU tagt derzeit in Karlsruhe – und hat sich unter anderem auch mit einer Idee aus Offenbach beschäftigt.

Die CDU hat sich auf ihrem Parteitag in Karlsruhe dafür ausgesprochen, die Nationalhymne ins Grundgesetz aufzunehmen. Die Delegierten stimmten heute Vormittag für einen entsprechenden Antrag der Jungen Union Offenbachs. „Das ist ein Symbol, keine Frage“, sagte der JU-Vorsitzende Paul Ziemiak. „Gerade jetzt, wo so viele Menschen zu uns kommen, sollten wir ein Zeichen setzen, dass unsere Nationalhymne das ausdrückt, was wir fühlen.“

Die hiesige Junge Union hatte mit dem Antrag zum Landestag des hessischen CDU-Nachwuchses die Aufnahme des „Lieds der Deutschen“ in den Artikel 22 des Grundgesetzes gefordert, die Bundes-JU schloss sich an, die Antragskommission empfahl die Annahme. Nico Barthel, Offenbacher Urheber dieses Antrags, beschreibt seine Motivation so: „Als heute 23-Jähriger ist es Teil meines Selbstverständnisses, dass ich mich mit Deutschlands Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft identifizieren kann. Als ein Ausdruck dessen gehört für mich insbesondere das Mitsingen unserer freiheitlichen Hymne, die trotz ihres bald anstehenden 175. Jahrestags nie an Aktualität verloren hat, dazu.“ 

Heute Vormittag also stimmten die Delegierten auf dem Bundesparteitag in Karlsruhe für den entsprechenden Antrag. Die Bundesregierung solle sich nun dafür einsetzen, die Hymne im Grundgesetz zu verankern. Für eine Änderung des Grundgesetzes ist allerdings eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig, die CDU bräuchte damit Mitstreiter aus anderen Parteien.

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tk/dani

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