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Offenbacher macht bei „The Biggest Loser“ mit

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Im TV will Christian E. die Pfunde purzeln lassen. -  Foto: Sat.1/ Benedikt Müller
Im TV will Christian E. die Pfunde purzeln lassen. © Sat.1/ Benedikt Müller

Offenbach - Seinen vollständigen Nachnamen möchte Christian E. nicht preisgeben. Bei einer Größe von 1,78 Meter wiegt der 32-jährige Kälteanlagenbauer aus Offenbach 136 Kilo.

Das möchte er nun ändern – vor laufender Kamera. Heute um 20.15 Uhr beginnt auf Sat.1 die neue Staffel der Abnehm-Show „The Biggest Loser“, und Christian E. ist mit dabei. Im Gespräch mit Redakteur Marian Meidel verrät er, was ihn dazu treibt.

Was hat Sie dazu bewegt, sich bei „The Biggest Loser“ zu bewerben?

Mein Problem ist, ich war schon immer übergewichtig. Bis ich 15 war, habe ich noch im Fußballverein gespielt, da war ich zwar auch korpulent, aber fit. Dann habe ich mich verletzt und konnte ein Jahr lang überhaupt keinen Sport mehr machen. Da nahm es mit dem Gewicht dann überhand. Einmal bin ich in einen Freizeitpark gegangen und durfte nicht mit der Achterbahn fahren, weil die Sicherheitsbügel bei mir nicht zugegangen sind. Das Schlimmste war, dass alle anderen Leute das mitbekommen haben, weil bei ihnen die Bügel deshalb auch wieder hochgegangen sind. Da habe ich meine Entscheidung getroffen. Die Sendung habe ich schon oft geguckt und gesehen, was für einen Erfolg die Leute haben können, wenn sie Gas geben.

Aber warum im Fernsehen? Abnehmen könnten Sie theoretisch auch ohne, dass dabei Kameras auf Sie gerichtet sind.

Ich habe in der Vergangenheit schon viele Diäten versucht, aber immer wieder aus Bequemlichkeit abgebrochen. Die Sendung gibt mir nochmal einen anderen Ansporn, mich richtig ins Zeug zu legen.

Auf welche Veränderungen freuen Sie sich, abgesehen von der reinen Gewichtsreduktion?

Am meisten freue ich mich darauf, dass man einfach losgehen und Klamotten kaufen kann. Wenn man immer nach großen Größen gucken muss, ist das oft schwierig. Oder auch bei der Arbeit, dass ich nicht mehr die ganze Zeit schwitze wie ein Schwein. Fußball spielen will ich auch wieder. Ich liebe Fußball über alles und bin auch ein großer Fan der Kickers!

Wie reagiert Ihr privates und berufliches Umfeld darauf, dass Sie bei der Abspeck-Sendung mitmachen?

Kurze Zeit, nachdem ich mich beworben hatte, kamdie Einladung von Sat.1 per E-Mail. Ich war total glücklich und habe gleich meine Frau und meine Freunde angerufen – die haben sich natürlich auch gefreut. Meinem Chef musste ich dann natürlich auch Bescheid sagen, und da hatte ich Angst, dass er sagt, das geht nicht, dass ich deswegen über einen gewissen Zeitraum weg bin. Er hat es aber total positiv aufgenommen. Alle unterstützen mich!

Übergewicht ist für viele Betroffene ein empfindliches Thema. Wie gehen Sie damit um, dass es bei Ihnen in der Öffentlichkeit diskutiert wird?

Da bin ich ganz offen. Ich weiß, dass ich fett bin – das können Sie auch gerne so schreiben. Und ich weiß auch, dass ich selbst daran schuld bin, und dass ich das ändern muss. Bei der Show geht es ja auch um Ehrgeiz, ums Gewinnen. Und ich bin jemand, der kämpfen will. Das ist wie der Spruch bei den Kickers: „Auf geht’s, Kickers, kämpfen und siegen!“

Bei „The Biggest Loser“ möchten Sie durch hartes Training und Ernährungsumstellung Ihr Wunschgewicht erreichen – haben Sie Sorge, dass es einen Jojo-Effekt geben könnte, wenn die Sendung vorbei ist?

Das Ziel von „The Biggest Loser“ ist für mich eigentlich erst der Anfang. Wenn man abgenommen hat, heißt das schließlich noch lange nicht, dass es dann auch so bleibt. Da geht die Arbeit nämlich erst richtig los, um das Gewicht zu halten. Das ist mir vollauf bewusst. Aber ich werde nicht aufgeben. Ich werde einfach immer weiter kämpfen.

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