Weniger Jobstreichungen als geplant

Sana Klinikum kündigt „nur“ 120 Mitarbeitern den Job

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Offenbach - Geschäftsführung und Betriebsrat des Sana Klinikums haben sich über Grundsätze einer Umstrukturierung der sogenannten patientenfernen Dienstleistungen geeinigt. Dabei werden nur ein Drittel der geplanten Kündigungen wirksam, wie das Klinikum heute in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Geplant war, 350 Beschäftigungsverhältnisse zu kündigen. Heute einigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat des Offenbacher Sana Klinikums, den zuvor geplanten Kündigungsumfang auf 120 Entlassungen zu reduzieren. Das betrifft die sogenannten Tertiärdienstleistungen im Bereich Gebäudereinigung, Catering und Technik, also patientenferne Berufe. Ebenfalls wurde eine Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft vereinbart, mit der sich gekündigte Mitarbeiter, künftig auf neue berufliche Alternativen vorbereiten können.

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Aufgrund äußerst negativer finanzieller Entwicklungen im ehemaligen städtischen Klinikum wurden die patientenfreien Dienstleistungen durch die private Sana AG auf den Wirtschaftlichkeitsprüfstand gesetzt. Die Sana AG hatte das Klinikum im Herbst 2013 übernommen. Insgesamt arbeiten dort etwa 2000 Menschen. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserer morgigen Printausgabe.

Demonstration der Klinikum-Mitarbeiter

Demonstration der Klinikum-Mitarbeiter

ron

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