Oktoberfest-Premiere von Lions-Club und Offenbach-Post

Discofox im Dirndl

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Fröhliche Feier-Atmosphäre herrschte beim ersten Oktoberfest von Lions-Club und unserer Zeitung.

Offenbach - Zunächst verhaltenes Schunkeln, später hemmungsloser Bierbanktanz. Die Stimmung beim ersten Oktoberfest von Lions-Club und Offenbach-Post stand dem Münchener Original in nichts nach. Von Sarah Neder 

Helene-Fischer-Ohrwürmer donnern über die Festzeltbretter. Dirndl und Lederhosen schwingen im Discofox über die Tanzfläche, stehen mit Maßkrügen auf Bierbänken Spalier, prosten sich mit schweren Gläsern zu. Das erste Oktoberfest von Lions-Club und unserer Zeitung – eine ausgelassene Riesengaudi bis Mitternacht. Und das trotz schwieriger Voraussetzungen. Denn am selben Abend läuft ein Fußballländerspiel, und am nächsten Morgen beginnt ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag.

„Ich bin mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Vor allem fürs erste Mal“, sagt Silke Simon, Mitorganisatorin von der Sparda-Bank Hessen. Stadionmanager Andreas Herzog stimmt ihr zu. „Die Leute tanzen auf den Tischen. Was will man mehr?“, fragt er und zeigt auf die bunte Menge. Auch die Gäste schwärmen vom Partydebüt: „Es ist eine ganz gemütliche Feier. Total familiär“, findet eine fesche Dirndlträgerin. „Wir haben Mords-Spaß“, ruft eine ältere Dame mit Janker der lauten Musik entgegen.

Etwa 600 Wies’n-Fans hat es an diesem Donnerstagabend ins Zelt hinter dem Kickers-Stadion gezogen. Darunter auch so mancher Lokalpromi wie Landrat Oliver Quilling, Sana-Gefäßchirurg Professor Dr. Arend Billing, Bürgeler Urgestein Charlie Engert oder Stadtwerke-Chef Peter Walther. Die Musikgruppe „Die Heimatländer“ bringt das Publikum zunächst mit Wies’n-Klassikern wie „Fürstenfeld“, „Skandal im Sperrbezirk“ oder „In München steht ein Hofbräuhaus“ in Oktoberfestlaune. „Die Heimatländer“ können aber nicht nur bayerisch: Je später der Abend, desto internationaler die Songs, und am Ende gibt’s Bryan Adams’ „Summer Of 69“ auf die Ohren.

Bilder: Oktoberfest auf dem Bieberer Berg eröffnet

Neben der Coverband vor dem künstlichen Bergpanorama sorgt auch das Essen für authentische Wies’n-Stimmung. Freundliche Bedienungen, alle in Tracht, bringen Schweinshaxen, Weißwürste und halbe Hendl direkt an den Tisch. Unentbehrlich fürs Münchengefühl ist das Bier. Zur Eröffnung der Offenbacher Wies’n bahnt Sparda-Bank-Vorstandsmitglied Michael Weidmann sich und den Partygästen mit zwei souveränen Hammerschlägen den Weg zum alkoholischen Gerstensaft.

Heute geht die Gaudi hinter der Waldemar-Klein-Tribüne in die nächste Runde: Das Oktoberfest der Offenbacher Kickers startet um 18 Uhr. Es ist schon seit einigen Wochen ausgebucht, so erfolgreich war die Premiere im vergangenen Jahr.

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