Operation für besseres Leben

Offenbach ‐ Es könnte ein Tag werden, der das Leben einer ganzen Familie entscheidend beeinflusst: Am Samstag, 23. Januar, wird in der Sporthalle der Mathildenschule von 10 bis 16 Uhr für einen guten Zweck gekickt: einem schwer kranken Mädchen soll eine wichtige Operation ermöglicht werden. Von Veronika Szeherova

Die dreijährige Lea aus Maintal leidet unter der äußerst seltenen Erkrankung „Femurhypoplasie-Gesichtsdysmorphie-Syndrom“. Nur etwa 100 betroffene Menschen gibt es weltweit. Die Hauptauffälligkeiten der Krankheit liegen im Gesichtsbereich, doch äußert sie sich auch durch Wirbelsäulendeformationen und verkürzte Oberschenkelknochen.

Drei Operationen und vier Vollnarkosen musste Lea schon über sich ergehen lassen. Doch um ein möglichst normales Leben führen zu können, muss sie wieder unters Messer. Sie soll an der Hüfte operiert werden - eine aufwändige und kostspielige Operation, die nur von Spezialisten in den USA durchgeführt werden kann. Die deutsche Krankenkasse übernimmt die fälligen Kosten von 25.000 Euro nicht.

Benefiz-Hallenfußballturnier in der Mathildenschule

Nun hoffen Leas Eltern auf Unterstützung aus der Bevölkerung, um die für den 2. März 2010 geplante, immens wichtige Operation verwirklichen zu können. Je nach Heilungsprozess ist für frühestens ein halbes Jahr später eine weitere Operation angesetzt.

Infos über Lea und ihre Erkrankung sind auf ihrer Internetseite zu finden. Fragen beantwortet Christine Stenger gerne per E-Mail: christine.stenger@gmx.de.

Christine Stenger, eine Freundin der Familie, veranstaltet in Zusammenarbeit mit Uwe Reinhard von der Firma Honda das Benefiz-Hallenfußballturnier in der Mathildenschule. Das städtische Schulamt stellt die Sporthalle kostenlos zur Verfügung. Damit das Turnier ein voller Erfolg werden kann, benötigt die Veranstalterin noch Unterstützung in Form von Sachspenden. Geldspenden werden gerne entgegen genommen, natürlich gegen Vorlage einer Quittung.

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