Orkantief „Andrea“ verschont Offenbach und Region

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Bahnunterführung am Ostbahnhof Offenbach.

Offenbach (jb) - Offenbach hat das Orkantief „Andrea“, das am Donnerstagmorgen mit teils kräftigen Böen über die Region fegte, weitgehend unbeschadet überstanden.

Lediglich die Bahnunterführung am Ostbahnhof stand zwischenzeitlich unter Wasser, auf einem Grundstück in Waldhof ging ein Ast zu Boden. „Zum Glück ist so gut wie nichts passiert“, bilanziert die Offenbacher Feuerwehr. Zwar habe es zwischenzeitlich „geregnet wie verrückt“, insgesamt habe man aber „wesentlich mehr erwartet.“

Auch der Deutsche Wetterdienst gibt gestern Entwarnung. „Offenbach ist glimpflich davon gekommen. Wir haben Böen von ‘nur’ 75 Stundenkilometern gemessen, im Bergland waren es rund 100. Im Vergleich dazu hatte Rheinland-Pfalz schon in den Niederungen mit Böen um die 100 Stundenkilometer zu kämpfen“, so die Offenbacher Experten.

Im Laufe des Tages sei „Andrea“ relativ schnell nach Süd- und Ostdeutschland weitergezogen, sodass sich die hiesige Wetterlage bereits zum gestrigen Abend hin wieder beruhigte. Zwar müsse auch heute noch vereinzelt mit starken bis stürmischen Böen im Flachland gerechnet werden, „aber das, was jetzt noch kommt, ist nur noch Geplänkel“, hieß es vom Wetterdienst.

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