Durchschnittlich fallen 42 Prozent bei Ortskenntnis-Prüfung durch

Im Blindflug durch die Stadt

Offenbach - Wer in Offenbach den Personenbeförderungsschein haben will, muss sich auf Neuerungen einstellen.

Jeder, der in Offenbach Fahrgäste in einem Taxi, einem Mietwagen, einem Krankenkraftwagen, einem Pkw im Linienverkehr oder bei gewerbsmäßigen Ausflugsfahrten und Ferienzielreisen befördern möchte, benötigt dafür eine zusätzliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, den sogenannten Personenbeförderungsschein. Neben diversen Unterlagen wie ärztliche und augenärztliche Bescheinigungen muss auch Ortskenntnis nachgewiesen werden. In der entsprechenden Prüfung, die das Bürgerbüro abnimmt, werden 25 Fragen zu Straßen, Plätzen, Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten, Zielfahrten und ähnliches innerhalb Offenbachs gestellt.

Wegen diverser Standortwechsel von Behörden und Einrichtungen in der Stadt wurde der Prüfungsbogen aktualisiert und neu strukturiert. Im Zuge dieser Anpassung hat sich auch die Örtlichkeit für die Abnahme der Prüfung geändert: Ab dem 2. November findet die Ortskenntnisprüfung im Bürgerbüro (Bernardbau, Herrnstraße 61) an jedem ersten Montag im Monat um 14 Uhr statt.

Die Gebühren betragen 50 Euro und sind am Tag der Prüfung zu bezahlen. Eine Anmeldung ist indes nicht erforderlich. Wichtig ist aber, dass sich die Prüfungsteilnehmer durch die Vorlage eines Ausweises oder Reisepasses ausweisen können. Das Ergebnis wird in der Regel am Donnerstag nach der Prüfung telefonisch beziehungsweise per Mail mitgeteilt. Ein Blick in die Statistik: Im vergangenen Jahr wurden laut Bürgerbüro 50 Ortskenntnisprüfungen abgenommen. Durchgefallen sind im Schnitt 42 Prozent der Teilnehmer. (mad)

Rubriklistenbild: © dpa

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