Ein paar Euro für den Konsum retten

Offenbach - (mcr) Wer in Offenbach bummeln gehen will, ist gut beraten, die Preise in Parkhäusern und Tiefgaragen vorher zu verinnerlichen. So lässt sich mancher Kostenschock vermeiden und mancher Euro für den Konsum retten.

Ausnahmslos alle Objekte stehen unter privater Regie, eine einheitliche Preisgestaltung bleibt so ein schöner Traum. Einige Beispiele, ohne Gewähr nachzulesen auf der städtischen Internetseite .

- In den beiden von der Firma Q-Park betriebenen Parkhäusern am neuen Einkaufszentrum KOMM (Einfahrt Geleitsstraße) und bei Kleider-Frei (Einfahrt Waldstraße) gilt seit wenigen Tagen ein neuer Takt. Pro angefangenen 45 Minuten werden 1,30 Euro fällig.

- 1,50 Euro, allerdings pro voller Stunde, sind in der Doppel-Tiefgarage unter dem Rathaus und dem Haus der Wirtschaft (Einfahrt Berliner Straße) zu berappen.

- 1,30Euro/Stunde gilt für das Parkhaus Ziegelstraße („Toys`R`Us“).

- Die Tiefgarage unter dem „Cinemaxx“-Kino (Berliner Straße) bedeutet etwas Fußweg bis ins Zentrum, aber auch die Beschränkung auf 1 Euro pro Stunde. Für diesen Preis bietet sich auch die Tiefgarage der Industrie- und Handelskammer (Frankfurter Straße 90) an.

- Unschlagbar günstig, weil kostenlos: der Ringcenter-Parkplatz am Odenwaldring, der für einen Innenstadt-Bummel allerdings zu weit weg ist.

- Hinzu kommen weitere Tiefgaragen (etwa Berliner Straße 70 für 1,30 Euro, Sheraton-Hotel Berliner Straße 111 für 2 Euro pro Stunde) und diverse Parkplätze in der Hospitalstraße (1,50 Euro), Luisenstraße (1,30 Euro), Frankfurter Straße 81 (1,30 Euro) und - kostenlos - am Mainufer an. Der Wilhelmsplatz, sonst sehr beliebt, wird gerade umgebaut. Dort bleibt wenig Raum.

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Parkhaus-Kunden geraten aus dem gewohnten Takt

Um zu sehen, welche Vorteile städtisch betriebene Parkplätze haben können, muss man den Blick von Offenbach aus nicht weit schweifen lassen. Die Stadt Hanau beispielsweise zieht über eine Tochtergesellschaft die Fäden selbst. Mit Ausnahme der Tiefgarage am Markt, wo alle 17 Minuten 50 Cent fällig werden, kosten alle Flächen 50 Cent für 26 Minuten. Alle überirdischen Parkplätze sind ab 17 Uhr kostenlos. Teils gilt ein Erstattungssystem für die Kunden.

Keine Erstattung gibt es im Isenburgzentrum mit seinen beiden Parkhäusern. Das wäre auch schwierig. Ladenkomplex und Parkplätze sind in einer Hand; extrem niedrige Parkgebühren funktionieren als Lockruf an die Kundschaft. Die erste Stunde schlägt mit 30 Cent zu Buche, die zweite mit 50 Cent, jede weitere mit einem Euro. Und samstags ab 16 Uhr haben Kunden keine Chance, ihr Portemonnaies vom Münzgeld zu entlasten. Dann gilt Freiparken.

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Rubriklistenbild: © dpa

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