Pate für einen Bus

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Von links (oben): Eberhard Werth (Werkstattleiter), Rainer Schulz (Leiter Planung und Betriebs-/Fahrdienst), Goran Cakic, Aleksandar Cuplic, Volker Lampmann (OVB-Geschäftsführer), Herbert Gallasch. Unten von links: Dragisa Dusanic, Ahmet Yikit, Ali Recal Güral, Özen Yörük. Patin Ayse Atay war leider verhindert.

Offenbach ‐ Seit einigen Tagen sind acht neue Busse mit höchstmöglichem Umweltstandard im Offenbacher Linienverkehr unterwegs: Die Fahrzeuge vom Hersteller MAN ersetzen wieder einen Teil der 57 Fahrzeuge umfassenden Flotte der Offenbacher  Verkehrsbetriebe (OVB), die nun schon zu über 50 Prozent modernisiert ist. Von Simone Weil

Seit 30. März haben die „Neuen“ - sechs zwölf Meter lange „Solobusse“ des Typs Lion‘s City und zwei 18 Meter lange Lion‘s City G „Gelenkbusse“ – stolze Paten. Sieben Fahrer und eine Fahrerin hatten sich bereiterklärt, sich künftig persönlich um jeweils einen Bus zu kümmern. „Leider hat uns die Erfahrung gezeigt, dass es logistisch unmöglich ist, die Paten häufiger mit ,ihrem' Bus fahren zu lassen als mit anderen Bussen. Umso mehr freuen wir uns über ihre Bereitschaft, die Aufgabe zu übernehmen“, lobte OVB-Geschäftsführer Volker Lampmann die Freiwilligen.

Als Anerkennung ist an jedem der neuen Busse der Name des jeweiligen Paten am Einstieg abzulesen. Die Paten sind ab sofort mitverantwortlich dafür, dass „ihr“ Bus über das normale Maß hinaus in einem guten Zustand bleibt, sie achten also auf Mängel und Sauberkeit und im Bedarfsfall auch darauf, dass die Werkstatt eine zügige Schadensbearbeitung vornimmt.

Die Anschaffung dieser acht besonders umweltfreundlichen Fahrzeuge ist ein weiterer Schritt zur Komplettmodernisierung der Flotte. Seit Mitte 2007 hat die OVB 24 eigene, neue Busse angeschafft und im Winter 2009 hatte auch OVB-Subunternehmer Andreas Bonifer fünf neue Fahrzeuge gekauft, die im Liniennetz fahren. Komplett ersetzt sein sollen die Busse bis Ende des Jahres 2013 – bis dahin werden die OVB rund 16,5 Millionen Euro investiert haben. Zusätzlich steckt Bonifer etwa 2 Millionen Euro in seine Fahrzeugerneuerung.

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