Mission Olympic

Sportamtsleiter zieht positive Zwischenbilanz

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Zur Mission Olympic stand Offenbach mitunter im Wortsinn Kopf.

Offenbach - Tag zwei nach der olympischen Mission.  Zeit zum Luftholen, Zeit für eine Zwischenbilanz. Jürgen Weil entschuldigt sich bereits vorher: „Es kann ein bisschen dauern...“

Was bleibt also vom vielschichtigen Puzzle? Für den Sportamtsleiter fügte es sich „zu einem fantastischen Gesamtbild“,  einige Gäste sprachen hingegen von einem tollen Geduldsspiel, dem es jedoch an einem zielführenden (Lage-) Plan fehlte.

Doch Weil blickt derweil voraus: „Ich bin zuversichtlich, dass zwischen Politik, Verwaltung, Vereinen, Handel und Sponsoren ein Netzwerk geschaffen wurde, von dem künftige gemeinsame Aktionen profitieren.“

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Rückblickend sagt er nur: „Danke, Offenbach!“ Und holt doch etwas weiter aus. Der Sportamtschef ist stolz auf alle, die sich an beiden Finaltagen engagiert und Aktivitätenpunkte gesammelt haben, um den Titel als Deutschlands aktivste Stadt 2013 an den Main zu holen. Das Wir-Gefühl sei zu spüren gewesen.

„Life is not always black & white“ war der Name dieser Modenschau.

Jürgen Weil: „Eigentlich wollte ich keine Institution hervorheben, weil ich weiß, dass in jeder vorbereiteten Aktion viel Herzblut von vielen Helfern steckt. Aber total begeistert war ich von den Schulen: 10 Uhr in Offenbach und in allen Schulhöfen finden für 30 Minuten Tanzflashmobs statt. Einfach sensationell von der Vorbereitung bis zur Ausführung.“

Gern hätte Weil mit seinem kleinen „olympischen Komitee“ alle Aktionen besucht, gerade abseits der Innenstadt, um seinen Dank persönlich auszusprechen. „Aber leider haben organisatorische Gründe dafür keine Zeit gelassen. Das bedauere ich.“

Mission Olympic: Sport rund um die Uhr

Mission Olympic: Sport rund um die Uhr

Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Freiwilligen und Zähler, die teilweise mehrere Stunden und am Samstagvormittag im Dauerregen ausharrten, um objektiv die Aktionspunkte zu dokumentieren. Lob gab’s zudem für die Mitarbeiter des Berliner Organisationsbüros und die zehn Scouts von der Universität Paderborn, die die Zähler unterstützt haben. Fair wünscht Jürgen Weil Bocholt und seinen Organisatoren strahlenden Sonnenschein – und fügt lokalpatriotisch schnell hinzu: „Und uns den Sieg.“

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mk

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