Aktuelle Splitter zur Kommunalwahl

Flüchtlingshilfe vereint, nützliche Broschüre online

Offenbach - Aktuelle Splitter zur Kommunalwahl 2016: Die Piraten laden zu einer Sprechstunde, die Jungsozialisten und die SPD haben ein Treffen aller Flüchtlings-Hilfsorganisationen im Hafen 2 organisiert und die Grünen-Fraktion im Stadtverordnetenparlament macht sich für einen erneuten zentralen Lehrersprechtag für Übergangsgespräche stark.

Piraten laden zur Sprechstunde

Die Piraten laden zur Bürgerfragestunde für den heutigen Donnerstag, 18. Februar, ins Rathaus ein. Los geht es um 17 Uhr im Raum 1306 in der 13. Etage. Eingeladen sind alle politisch Interessierten. Die Fraktion verspricht, sich um Anliegen der Bürger zu kümmern und sie an den Magistrat heranzutragen. Im vergangenen Jahr hätten die Piraten schon einige Aspekte umsetzen können. Darunter etwa Transparenz bei den Immobilienverkäufen der Stadt, anonymisierte Bewerbungen bei der Stadtverwaltung oder den Beitritt Offenbachs zur Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus. Weitere Infos unter www.stadtpiraten-offenbach.de.

Flüchtlingshilfe im Hafen 2 vereint

Die Jungsozialisten und die SPD haben ein Treffen aller Flüchtlings-Hilfsorganisationen im Hafen 2 organisiert. Mit dabei waren etwa Teachers on the Road, die Kleiderkammer, die Gastmahl-Initiative, das Freiwilligenzentrum, Helfer des Hafen 2, Kinderbetreuung und Dolmetscher. Die Initiativen haben Stände aufgebaut und sind ins Gespräch gekommen. „Diesen Helfern ist es zu verdanken, dass die Flüchtlingshilfe in Offenbach so gut gelingt“, sagte Ehrengast Hans Eichel beeindruckt vom Engagement. Der frühere hessische Ministerpräsident und Bundesfinanzminister machte den Ehrenamtlichen Mut, sich weiter zu engagieren.

Für zentrales Schulgespräch

Die Grünen-Fraktion im Stadtverordnetenparlament macht sich für einen erneuten zentralen Lehrersprechtag für Übergangsgespräche stark. Im vergangenen Jahr war der Austausch zwischen alten und neuen Lehrern der Viertklässler vor dem Wechsel an die weiterführende Schule zum ersten Mal organisiert worden. 87 Lehrer aus 23 Schulen nutzten das Angebot, alle Grund- und weiterführenden Schulen sowie zwei Förderschulen nahmen teil. Bis dahin wurde das Gespräch separat geführt. Das hat vor allem Grundschullehrer belastet, denn sie mussten mehrere Termine an den weiterführenden Einrichtungen wahrnehmen.

Kommunalwahl einfach erklärt

Einfach statt Amtsdeutsch: Was Bürger am 6. März in der Wahlkabine erwartet, wurde in einfacher Sprache formuliert. Eine entsprechende Broschüre erstellte der städtische Behindertenbeirat gemeinsam mit dem Netzwerk Inklusion. In zahlreichen Beispielen wird erklärt, wie der Wähler seine 71 Stimmen verteilt und wie das Panaschieren und Kumulieren funktioniert. Die Info-Broschüre richtet sich auch an in Offenbach wahlberechtigte EU-Bürger, die Probleme mit den offiziellen bürokratischen Formulierungen haben. Das städtische Netzwerk Inklusion bietet die Broschüre auf http://stadt.inklusion-of.de zum Herunterladen an.

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san/jrd

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