Der erste Blick aufs neue Stadion

+
So sieht das alte Stadion aus - die Pläne für das neue werden am Mittwoch (12.) vorgestellt.

Offenbach (mcr) ‐ Wäre Offenbachs Stadtwerke-Chef Peter Walther Schauspieler, sollte er jetzt langsam Lampenfieber bekommen. Immerhin steht eine Premiere kurz bevor, die ein durchaus kritisches Stammpublikum unbedingt begeistern muss.

Lesen Sie mehr zum Thema Stadion auf dem Bieberer Berg in unserem Stadtgespräch.

Walter, auch Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Stadiongesellschaft Bieberer Berg (SBB), wird Fans und anderen Bürgern am Mittwoch, 12. Januar, die Pläne für das neue Kickersstadion vorstellen. Der Vorhang für „das Geheimnis“, wie es auch im Stadtkonzern gerne spannungssteigernd genannt wird, hebt sich um 19 Uhr in der Stadthalle. Längst völlig klar ist, dass das Stadion, um dessen Zukunft es auch auf der politischen Bühne schon viel Theater gegeben hat, auf den Namen Sparda-Bank-Hessen-Stadion getauft werden wird.

Die Bank zahlt für die Namensrechte; ihr Vorstandsvorsitzender Jürgen Weber wird am Informationsabend neben Walther, Kickers-Vize Thomas Kalt, Oberbürgermeister Horst Schneider und einigen technischen Beratern Platz nehmen.

Walther will die Entscheidung zur Vergabe des Auftrags bekannt geben und mit auch optisch aufbereiteten Details zur Gestaltung der neuen Spielstätte nicht hinterm Berg halten. Das sei einem „Unternehmen mit öffentlichem Auftrag“ ebenso wichtig wie das Einarbeiten von Wünschen und Meinungen der Fans schon im Vorfeld, gibt der SBB-Vordere zu Protokoll.

Wünsche und Meinungen von Offenbachern und Offenbach-Fans werden auch am Mittwoch wieder gefragt sein; eine Podiumsdiskussion soll Raum für Fragen und Antworten bieten. Wobei der Titel der Veranstaltung nahe legt, dass die Planer schon jetzt glauben, jeden glücklich machen zu können: „Das neue Stadion: Was wir lieben bleibt. Was wir erträumen kommt“.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare