Pleite von Manroland

Drei von vier Roländern haben wieder Arbeit

Offenbach - Drei von vier Ex-Roländern haben wieder einen Job. Das teilte die Agentur für Arbeit mit. Im Februar 2012 war der Druckmaschinenhersteller pleite gegangen.

Die Pleite des Druckmaschinenherstellers Manroland ist für die Beschäftigten im Werk Offenbach halbwegs glimpflich ausgegangen. Zu drei Vierteln hätten die Menschen, die damals ihren Arbeitsplatz verloren haben, wieder einen neuen Job, teilte die Arbeitsagentur Offenbach heute mit. Rund eineinhalb Jahre nach der Insolvenz seien von 907 Betroffenen noch 233 auf der Suche nach einer Stelle. Die "Roländer" waren zunächst in der Transfergesellschaft PRM untergekommen und wurden auch mit EU-Geldern gefördert. Über 400 Qualifizierungen habe es gegeben.

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Mit der Insolvenz des Druckmaschinenherstellers hatten im Februar 2012 rund 2000 Beschäftigte an den Standorten Augsburg, Plauen und Offenbach ihre Jobs verloren. Die Offenbacher Bogendrucksparte wird mit einer stark verkleinerten Mannschaft vom britischen Investor Langley weitergeführt.

(dpa)

Roländer noch einmal auf der Straße

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