Mann mit Skalpell ergibt sich

Großes Polizei-Aufgebot vor dem Klinikum

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Offenbach - Eine vermeintliche Geiselnahme am Klinikum entpuppt sich als Fehlmeldung. Dennoch ist ein großes Polizei-Aufgebot stundenlang vor dem Krankenhaus im Einsatz. Ein Mann hatte sich mit einem Skalpell in einem Zimmer verschanzt.

Die Polizei war heute seit etwa 11 Uhr mit einem Großaufgebot vor dem Klinikum in Offenbach im Einsatz. Zahlreiche Polizeiwagen und sogar ein Sondereinsatzkommando (SEK) ließen zunächst Schlimmeres befürchten, doch die gemeldete Geiselnahme entpuppte sich glücklicherweise als Fehlmeldung.

Trotzdem rückten die Einsatzkräfte erst nach längerer Zeit gegen 16.30 Uhr wieder ab - der Grund: Ein Mann hatte sich in einem Zimmer verschanzt und gedroht, sich umzubringen. Nach Informationen unserer Zeitung handelte es sich dabei um einen wegen Verbrennungen behandelten Patienten, der mit einem Skalpell bewaffnet war. Andere Menschen waren nicht in Gefahr. Die Polizei und ein Psychologe verhandelten mit dem Suizidgefährdeten, der sich schließlich ergab. Das SEK überwältigte den Mann. Verletzt wurde niemand. Auch der Klinikbetrieb wurde nicht beeinträchtigt, bestätigt uns eine Sprecherin des Krankenhauses in Offenbach. Der geistig verwirrte Mann wurde anschließend in die psychiatrische Abteilung im Klinikum eingeliefert.

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nb/dr

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