Erneute Öffentlichkeitsfahndung bringt Ermittler auf die Spur

Polizei schnappt Schläger „Sammy“ gut 20 Monate nach Tat

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Die Justizvollzugsanstalt in Frankfurt-Preungesheim.

Offenbach - Durch eine Öffentlichkeitsfahndung kommt die Polizei dem brutalen Schläger „Sammy“ auf die Spur. Der 51 Jahre alte Dietzenbacher raubt vor rund 20 Monaten mit einem Komplizen einen 65-Jährigen in Offenbach brutal aus.

Gut 20 Monate nach einem brutalen Raub in einer Offenbacher Wohnung nahm die Polizei bereits am Montag einen Verdächtigen, genannt „Sammy“, fest. Dies teilten die Beamten heute mit. Eine erneute Öffentlichkeitsfahndung Mitte Februar dieses Jahres, über die auch unserer Zeitung ausführlich berichtete, brachte die Ermittler schließlich auf die Spur des 51-jährigen Verdächtigen aus Dietzenbach. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl, der Richter folgte diesem Antrag. Der Dietzenbacher wurde bereits in eine Justizvollzugsanstalt nach Frankfurt gebracht. Die Fahndung nach dem etwa 40 Jahre alten und 1,75 bis 1,80 Meter großen Komplizen läuft weiterhin.

Das war passiert: Am  4. Juli 2014 hatten zwei Männer in der Schreberstraße in Offenbach einen 65-Jährigen in seinem Haus überfallen und beraubt. Die Räuber schraubten zunächst ein Kellergitter ab und brachen dann das Fenster auf. Über den Keller gelangten sie in das Treppenhaus, wo sie auf den 65-jährigen Hausbewohner warteten. Vor seiner Wohnung überwältigten die Männer den Senior, fesselten ihn und zogen ihn in seine Wohnung. Dort durchwühlten die Ganoven die Räumlichkeiten, bevor sie mit einer Geldkassette die Wohnung in unbekannte Richtung verließen. Der 65-Jährige konnte sich erst nach etwa einer halben Stunde aus seinen Fesseln befreien und die Polizei verständigen. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen.

Während des schweren Raubs wurde einer der Täter mit „Sammy“ angesprochen. Dies war lange Zeit der einzige echte Hinweis. Erst nach der erneuten Öffentlichkeitsfahndung im Februar kamen die Beamten  auf die Spur des Dietzenbachers. Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an. Die Beamten bitten um Hinweise unter 069/8098-1234.

Spektakuläre und kuriose Raubüberfälle

dani

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