Prävention: Was wird getan?

Offenbach (re) - Polizeipräsident Heinrich Bernhardt fordert eine bessere Verzahnung aller, die mit kriminellen Jugendlichen zu tun haben.

Daneben gibt es eine Reihe bestehender Projekte: „Prävention im Team“ (PiT) der hessischen Landesregierung war 2004 das erste Modellprojekt des „Netzwerks gegen Gewalt“. Schule, Polizei und Jugendhilfe bieten ein Gewaltpräventionsprogramm an weiterführenden Schulen an.

- Die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach hat 2005 das Projekt „Bus- und Bahnbegleiter“ gestartet. In Zusammenarbeit mit RMV, Schulen und Polizei werden Schüler der 8. Klassen ausgebildet, um deeskalierend zu wirken.

- Im „Schulschwänzerprojekt“ arbeiten die Schulämter und die Polizei in Offenbach und Hanau sowie in den Kreisen Offenbach und Main-Kinzig zusammen, um Jugendliche in den Unterricht zu bringen.

- Für schwierige und gewalttätige Jugendliche ist das Boxprojekt Nordend Offenbach (seit 2003) gedacht. Ziel: Über den Boxsport Toleranz und Verständnis lernen. Dietzenbach hat seit September ebenfalls ein Boxprojekt.

- Ähnlich arbeitet die „Mobile Jugendhilfe Neu-Isenburg“, die 2007 von der Stadt und dem Polizeipräsidium initiiert wurde. Die Kampfsportabteilung der TSG Neu-Isenburg setzt das Projekt um.

- Hinzu kommt reine Polizeiarbeit: Kontrollen, Überwachungen, Jugendkoordinatoren, Migrationsbeauftragte und gezielte Gespräche mit auffälligen Jugendlichen.

Kommentare