Putzaktion der Ahmadiyya-Gemeinde

Neue Hafentreppe von Silvestermüll befreit

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Offenbach - Schön ist das Feuerwerk, mit dem das neue Jahr begrüßt wird – seine Überreste sind dagegen weniger ansehnlich.

Umso besser, dass die Ahmadiyya-Gemeinde eine liebgewonnene Neujahrstradition erneut in die Tat umgesetzt hat: Deren Jugendorganisation veranstaltete zum 18. Mal mit ESO und GBO einen öffentlichen Neujahrsputz. Diesmal beseitigten die Gemeindemitglieder Silvestermüll an der Hafentreppe. Diese Reinigungsaktionen sind ein fester Bestandteil der Arbeit der islamischen Ahmadiyya-Gemeinden und werden in nahezu allen 250 Gemeinden der Jugendorganisation deutschlandweit erfolgreich umgesetzt. „Der Islam lehrt, dass der Mensch geboren wurde, um Gott und seinen Menschen zu dienen“, erklärt Shazad Latif Mir, Leiter der Offenbacher Jugendorganisation, den Sinn und Zweck der Aktion. Diese Maxime gelte als Leit- und Lehrsatz der ehrenamtlichen „Waqar-e-Amal“, was wörtlich übersetzt „ehrenvolle Arbeit“ bedeute.

„Weiter ausgeführt bedeutet Waqar-e-Amal, sich selbst und anderen ohne Gegenleistung mit eigener Hand zu helfen“, erläutert Mir. „Dieser Grundsatz hat einen sehr tiefgehenden philosophischen Hintergrund, der unter anderem zum Ziel hat, Barrieren sozialer Unterschiede zu brechen und somit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung zu leisten.“ Etwa 100 Gemeindemitglieder nahmen gestern an der Reinigungsaktion in dem in Entstehung befindlichen Hafenviertel teil.

vs

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