Finanzen in der Ehe

Offenbach - Rund 373.000 Mal wurde im Jahr 2013 in Deutschland „Ja“ gesagt. Paare bilden spätestens nach dem Gang zum Standesamt aber nicht nur eine Lebens-, sondern auch eine Wirtschaftsgemeinschaft.

Eine Überprüfung des Vermögensstatus, das heißt der bestehenden Bankguthaben, Kredite und Versicherungsverträge, ist daher schon vor dem Hochzeitstag empfehlenswert. Viele Frischvermählte entscheiden sich dafür, das eigene Girokonto zu behalten und zusätzlich ein gemeinschaftliches Konto für familiäre Ausgaben, zum Beispiel Miete und Urlaub, anzulegen. Ein Gemeinschaftskonto läuft auf den Namen beider Eheleute. Grundlegende Versicherungen sind eine gemeinsame private Haftpflichtversicherung, eine Riskiolebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sinnvoll ist es, den Versicherungsschutz regelmäßig zu prüfen und anzupassen, wenn sich die Lebenssituation ändert. Ehepaare können sich gemeinsam steuerlich veranlagen lassen.

Ist ein gemeinsames Bankkonto sinnvoll? Lassen sich Versicherungsverträge problemlos zusammenlegen bzw. anpassen? Worauf ist aus steuerlicher Sicht nach dem „Ja-Wort“ zu achten? Soll ich einen Ehevertrag aufsetzen? Diese und andere Fragen beantworten Experten bei einer kostenlosen Telefonaktion am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Am Telefon: Jasna Rahimic, Kundenberaterin von der HypoVereinsbank, Filiale Offenbach unter der Nummer 0800/00009201; Alexander Ficht, Steuer- und Rentenberater, Mitglied des Steuerausschusses der Steuerberaterkammer Hessen (0800/00009202); Markus Gesser, Rechtsanwalt und Notar, Offenbach (0800/00009203. (ku)

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