Brand an der Waldstraße

Rauchsäule an Unterführung

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Wegen des Einsatzes der Feuerwehr war die Waldstraße rund eineinhalb Stunden gesperrt. 

Offenbach - Die weithin sichtbare Rauchsäule an der Bahnunterführung Waldstraße lässt gestern Vormittag Schlimmes erahnen. Und wäre die Feuerwehr nicht so schnell am Brandort gewesen, „der Schaden wäre deutlich höher gewesen“, sagt Einsatzleiter Michael Eiblmaier.

So ist es glücklicherweise nochmal relativ glimpflich abgegangen: Bei einem um 9.30 Uhr gemeldeten Zimmerbrand im ersten Stock des Wohn- und Geschäftshauses in der Waldstraße 54, unmittelbar an der Unterführung, entsteht ein von der Polizei geschätzter Sachschaden von rund 20.000 Euro. Von den Bewohnern, die sich ins Freie retten können, werden 15 ambulant versorgt, eine 37-Jährige muss in eine Klinik eingeliefert werden. Insgesamt sind 56 Personen in dem Haus gemeldet.

Die Brandursache ist noch unklar. Ein technischer Defekt, sagt die Polizei am Nachmittag auf Anfrage, sei auszuschließen, es werde wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Möglicherweise, so war zu hören, haben Kinder in der Wohnung gezündelt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Bis kurz nach 11 Uhr gesperrt

Die Waldstraße ist wegen der Löscharbeiten und der starken, bei Zimmerbränden nicht unüblichen Rauchentwicklung bis kurz nach 11 Uhr gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet. Wichtig um weitere und unnötige Aufregung zu vermeiden: Obwohl der Zugverkehr nicht betroffen ist, informiert die Feuerwehr die Leitstelle der Bahn in Frankfurt. Dort, sagt Eiblmaier, würden unter Umständen besorgte Anrufe von Zugreisenden eingehen, welche den Brandort passierten.

Gegen 11.30 Uhr ist der Einsatz für die Berufsfeuerwehren von Offenbach und Frankfurt sowie für den Rettungsdienst beendet. Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen ist, kann vorläufig nicht mehr genutzt werden. Sie wird von der Polizei versiegelt.

Bilder vom Einsatzort

Wohnungsbrand in der Waldstraße

mad

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