Regionale Firmen sollen ausbilden

Offenbach ‐ Die Agentur für Arbeit Offenbach macht sich für die Ausbildung junger Menschen stark. In wirtschaftlich angespannten Zeiten würden manche Unternehmen zweifeln, ob sich eine solche Investition lohne, erklärte die Behörde. Von Marc Kuhn

„Doch erfahrungsgemäß behaupten sich die Betriebe auf dem Markt, die mit qualifiziertem und loyalem Personal flexibel auf neue Anforderungen reagieren können.“ Die Agentur berate Betriebe, auch über mögliche finanzielle Hilfen. Offene Ausbildungsstellen veröffentliche sie auf der Internetseite der Jobbörse auch anonym - und übernehme im Einzelfall die Vorauswahl der Bewerbungsunterlagen, ohne dass dadurch Kosten entstünden.

Qualifizierte Fachkräfte nur noch Mangelware

In Ausbildung zu investieren, ist langfristig kostengünstiger als ausgebildete Fachkräfte einzustellen“, erklärte Susanne Schrader, Teamleiterin des Arbeitgeberservice der Agentur. Wer Fachkräfte ausbilde, mache sich unabhängig vom Arbeitsmarkt und könne Personal langfristig an den Betrieb binden, erläuterte die Behörde. Qualifizierte Fachkräfte würden auf dem Arbeitsmarkt zunehmend zur Mangelware.

Arbeitgebern, die Lehrstellen bei der Agentur melden wollen, stehen Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Stadt Offenbach: Katharina Korf, Tel.: 069/82997-611;

Rodgau und Umgebung: Jacqueline Brettnacher, Tel.: 06106/8449-13;

Seligenstadt und Umgebung: Birgit Rinka, Tel.: 06182/9201-43.

Unternehmen können sich auch per E-Mail unter Offenbach.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de mit der Agentur in Verbindung setzen.

Rubriklistenbild: © dpa

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