HfG reist ökologisch korrekt nach Japan

Offenbach - Dreiwöchige Zugfahrt ist Teil eines Designprojekts

(alk) Zu Fuß oder auf Fahrrädern wäre noch konsequenter - aber auch so ist die Reise bemerkenswert: Mit Zug und Fähre reisen fünf Studenten der Hochschule für Gestaltung (HfG) samt Professor nach Japan, um ein Designprojekt vorzustellen. Die drei Wochen währende Fahrt ist Teil des Projekts, das sich mit Ökologie und Ökonomie befasst.

Die angehenden Produktgestalter beschäftigen sich unter Anleitung von Frank Zebner, Professor für Technische Produkte und Produktsysteme, mit dem Thema Ökologie und Effizienz im Büro. Im Auftrag des japanischen Bürogeräteherstellers Brother haben sie Geräte entwickelt, die sie in Nagoya vorstellen. Um zu demonstrieren, dass sie das Thema Ökologie verinnerlicht hat, nutzt die Gruppe Zug und Schiff und reduziert den Kohlenstoffdioxidausstoß der Reise - im Vergleich zu einem Flug - so um 35 Prozent. Geschäftsreise beginnt am 26. Februar am Frankfurter Hauptbahnhof.

Nach mehreren Zwischenstationen erreicht die Gruppe am 20. März das Reiseziel Nagoya, um dort die Ergebnisse des Projekts vorzustellen. Die Studierenden werden die Reise mit Fotografien und Wortnotizen dokumentieren. Unter anderem werden Mitreisende gebeten, sich in eine Art Logbuch einzutragen. Damit möchten die Studierenden kulturelle Zusammenhänge und Besonderheiten aufspüren.

Nach dem Abschluss der Fahrt ist eine Ausstellung geplant.

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