Für respektvolles Miteinander

Zusammen enthüllen (von links): Ulrike Obermayr, Jürgen Weil, Barbara Klein, Bürgermeister Peter Schneider, Lothar Rudolf, Karl-Heinz Kohls und Kwamena Obu Mensa Odum. - Foto: Georg

Offenbach (mk) - Die Stadt Offenbach und alle Sportvereine unterstützen die Initiative „Respekt - Kein Platz für Rassismus“. Die lokalen Kicker haben über die Aktion „Der verschenkte Punkt“ in der vergangenen Saison Geld gesammelt

Die Spenden haben sie der Initiative gespendet – das wird nun auch öffentlich dokumentiert. Platzwarte montieren entsprechende Schilder. Das erste Schild enthüllte Bürgermeister und Sportdezernent Peter Schneider im Beisein von Kwamena Odum (Sportjournalist, Liga Total und Sport 1), Stadtverordnetenvorsteherin Sieglinde Nöller, Ulrike Obermayr vom IG Metall Vorstand, Kreisfußballwart Karl-Heinz Kohls, Sportamtsleiter Jürgen Weil, Lothar Rudolf, Geschäftsführer von Respekt TV, sowie Vertretern der Offenbacher Fußballvereine auf der Rosenhöhe.

„Der gegenseitige Respekt ist noch nicht so verbreitet, wie wir uns das wünschen und hoffen“, spricht Bürgermeister Peter Schneider deutliche Worte. Die Initiative „Respekt – Kein Platz für Rassismus“, die die Stadt gerne unterstütze, solle dazu beitragen, dass die Menschen sich gegenseitig mehr wertschätzen. „Grundsätzlich glaube ich“, so Schneider weiter, „dass der Sport und insbesondere der Fußball im Kampf gegen den Rassismus eine Führungsrolle übernehmen muss.“ Man dürfe Rassismus nicht tot schweigen, sondern müsse ihn ernst nehmen. Es gibt keine bessere Bühne als den Fußball, um zu vermitteln, „dass es keine Rolle spielt, wo man herkommt oder wie man aussieht. Es geht um Charakter, Herz und Leistung“.

Informationen auch auf der Internetseite der Initiative

Insbesondere die 126 Fußballvereine aus Stadt und Kreis Offenbach haben durch die Übergabe von 1870 Euro an die Initiative deutlich gezeigt, dass sie hinter den Statements zu „Kein Platz für Rassismus“ stehen. Das Geld, erklärt Kreisfußballwart Karl-Heinz Kohls, stammt aus der Aktion „Der verschenkte Punkt“, dessen Idee ist, dass jeder Offenbacher Verein pro Unentschieden aus der vergangenen Saison den Betrag von fünf Euro zahlt und der Erlös jedes Jahr in ein anderes gemeinnütziges Projekt fließt.

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