Grund zum Feiern auf Hafeninsel

Heimat für 450 Menschen

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Verdichtung auf der Hafeninsel: ABG-„Mainzeile“ (links), Saint-Gobain-Bürogebäude (hinten) und „Hafengold“-Wohnhäuser (rechts).

Offenbach - Mit der Vermarktung zeigt sich Thomas Dorant, Geschäftsführer des Bauträgers Deutsche Wohnwerte aus Heidelberg, sehr zufrieden: „Seit Vertriebsstart vor einem Jahr haben wir mit Hilfe der Frankfurter Maklerfirma Corpus Sireo 80 Prozent im ersten Abschnitt verkauft, seit Frühjahr 50 Prozent im zweiten.“ Von Markus Terharn 

In vier Häusern am Hafenbecken bietet das Projekt „Hafengold“ Vier-Zimmer-Wohnungen, in fünf Gebäuden in zweiter Reihe gibt es Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen. Jeder Block hat sechs Vollgeschosse sowie eine Penthouse-Etage. Die Etagenwohnungen sind zwischen 66 und 125 Quadratmeter groß, die Penthouse-Einheiten 91 bis 198 Quadratmeter.

Nicht nur von den vier Gebäuden in erster, auch von den fünf in zweiter Reihe gibt es freien Blick aufs Wasser.

„Jede der Wohnungen hat eine Loggia oder eine Dachterrasse nach Süden“, wirbt der Projektleiter Bernd Koch, Geschäftsführer Deutsche Wohnwerte Rhein-Main. „Und dank Versatz der hinteren Zeile gibt es von jeder Wohnung einen unverbaubaren Blick aufs Wasser – auch im Erdgeschoss.“ Dort und im ersten Stock liegen die Kaufpreise am unteren Rand der Skala, die von 3800 bis 4100 Euro pro Quadratmeter reicht. Damit sei man in der Mitte zwischen Frankfurter und Offenbacher Niveau in Flusslage. Der zweite Abschnitt ist etwas teurer als der erste. Ihre Gesamtinvestition beziffert die Firma auf 55 bis 60 Millionen Euro.

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„50 Prozent unserer Kunden kommen aus Frankfurt, 20 Prozent aus Offenbach, 30 Prozent sind aus dem Umland oder ziehen neu in die Region“, erläutert Dorant. Und: „Zwei Drittel sind Eigennutzer, ein Drittel Kapitalanleger.“ Bei 152 Wohnungen sei mit etwa der dreifachen Bewohnerzahl zu rechnen. Der Bau steht auf solidem Fundament, wie Koch betont: „Es ruht auf 800 Stahlbetonpfeilern, die innerhalb von nur vier Wochen zwölf Meter tief in den Boden gerammt wurden.“ Bei der dahinter liegenden „Mainzeile“ der ABG Frankfurt sei das nicht der Fall, während beim benachbarten „Luv & Lee“ von Ardi Goldman das gleiche Verfahren zum Einsatz komme. Die Häuser lägen einen Meter über dem Hochwasserstand, der rechnerisch alle 200 Jahre zu erwarten sei.

Laut Dorant arbeiten derzeit 80 Mann auf dem Gelände; alles sei im Zeitplan. Im Spätsommer 2015 soll der erste Bauabschnitt fertig sein, ein Jahr später der zweite. „Innere Werte“ sind Eichenparkett, Sanitärobjekte „namhafter Qualitätshersteller“, Fußbodenheizung und Videosprechanlage. Die Tiefgarage bietet Stellflächen für 170 Autos. Besucher können links und rechts der Inselstraße parken, erläutert Daniela Matha, Geschäftsführerin der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG), die das einstige Hafenareal für die Konzernmutter, die Stadtwerke, zum zeitgemäßen Wohnviertel umgestaltet.

Fest zur Eröffnung der Hafentreppe

Fest zur Eröffnung der Hafentreppe

Zu den Qualitäten des Umfelds zählt Dorant die Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr, die neu zu bauende Hafenschule, das entstehende Quartierszentrum mit Einkaufsmarkt und Gastronomie, den geplanten Campus der Hochschule für Gestaltung „und nicht zuletzt die 50 Prozent Grünflächen im gesamten Stadtteil“. Das Richtfest für den ersten Bauabschnitt, das sind die vier östlich gelegenen Häuser, beginnt am Donnerstag, 13. November, um 17 Uhr. Dafür stellt der Investor eigens ein beheiztes Zelt auf. „Es gibt Musik, Essen und Getränke“, wirbt Koch, der neben Richtspruch und Talkrunde einige Überraschungen in Aussicht stellt. „Die bisherigen Kunden sind eingeladen und können bei der Gelegenheit ihre künftigen Nachbarn kennen lernen. Weitere Interessenten sind willkommen!“

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