Rodung am Ring

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Die Vorarbeiten für den weiteren Ausbau des Mainzer Rings laufen. Foto: bg

Offenbach (mad) - Am Mainzer Ring in Bürgel haben die Vorarbeiten für den weiteren Ausbau der Umgehungsstraße begonnen. Zwischen Schönbornstraße und Kettelerstraße wird derzeit auf einer Länge von 600 Metern ein 19 Meter breiter Streifen gerodet.

Das Entfernen der Bäume und des Gestrüpps ist mit der Naturschutzbehörde abgestimmt, versichert die Stadt in einer Mitteilung.

Von den Rodungsarbeiten betroffen ist die Kleingartenkolonie entlang der vorgesehenen Trasse. Auf den Zufahrten zu den Grundstücken kann es zeitweise zu Behinderungen kommen. Der Zeitplan für die laufenden Arbeiten ist klar definiert: Bis Ende Februar müssen sie beendet sein, um nicht die Brut der Vögel zu gefährden.

Während der Mainzer Ring zwischen Rumpenheimer Straße und Schönbornstraße längst fertig ist, präsentiert sich die Strecke bis zur Ketteler noch als Holperpiste. Wann genau mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen wird, vermag der städtische Verkehrsplaner Hans-Jochim Bier-Kruse nicht zu sagen. Eine vorläufige Finanzierungszusage des Landes liegt immerhin vor. Mit dem Bau kann aber erst angefangen werden, wenn das Land endgültig seine Beteiligung am Projekt zusagt. Bier-Kruse hofft, dass die Arbeiten im August starten können.

Zuvor verlegt der Stadtdienstleister ESO zwischen Ketteler- und Schönbornstraße neue Känale für Regen- und Schmutzwasser. Man nimmt damit dort vom sogenannten Mischsystem Abschied, bei dem alle Abwässer in einer gemeinsamen Leitung abgeführt werden, so Bier-Kruse.

Wie schon am Ring-Knotenpunkt mit der Rumpenheimer Straße entstehen an Kettelerstraße und Schönbornstraße jeweils Kreisel mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern.

Verkehrsplanerische Zukunftsmusik und in den aktuellen Umbauplänen nicht enthalten ist indes die Anbindung des Rings an die Mainstraße.

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