Rotarier finanzieren Projekt

Farmleben per Stundenplan

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Mit einem gut besuchten Frühlingsfest und zahlreichen Aktionen eröffnete die Offenbacher Kinder- und Jugendfarm gestern ihre diesjährige Saison.

Offenbach - Gestern Nachmittag besiegelten sie beim bestens besuchten Frühlingsfest die Zusammenarbeit: Der Rotary-Club Offenbach und das Team der Kinder- und Jugendfarm auf dem Buchhügel sind jetzt Partner.

Die Organisation spendiert 14 900 Euro für den langfristigen Erhalt des Grundschüler-Projekts „Einstieg ins Farmleben“. Rotarier-Präsident Steffen Schroth erläuterte im Beisein von Bürgermeister Peter Schneider und Farm-Vorstandsmitglied Simon Isser, wie die Wahl auf die Offenbacher Einrichtung fiel: „Verschiedene Projektideen wurden an uns herangetragen, vom Konzept der Kinder- und Jugendfarm aber waren wir sofort überzeugt.“

„Einstieg ins Farmleben“ ermöglicht Grundschülern das gemeinschaftliche Erleben der Natur im Klassenverband. Gemeinsam mit der Lehrkraft und unterstützt vom pädagogischen Team der Farm erkunden die Kinder Flora und Fauna an speziell eingerichteten Stationen. In Zeiten von Smartphones und virtuellen Spielwelten ist der Umgang mit Pflanzen, Tieren und Baumaterialien für Kinder längst nicht mehr selbstverständlich, sind sich Rotarier und Farm-Team einig. Vor allem in Großstädten, wo Grünflächen vielerorts rar sind, sind Stallmisten und Unkrautjäten immer öfter große Unbekannte.

Die Offenbacher Kinder- und Jugendfarm bietet interessiertem Nachwuchs auf ihrem weitläufigen Gelände deshalb Raum für gemeinschaftliche Erfahrungen und Erlebnisse in einer natürlichen Umgebung. Mit Erfolg: Im vergangenen Jahr verzeichnete der Verein um Simon Isser einen Besucherrekord. Umso mehr freuen sich die Macher der Farm, das Projekt für Grundschüler aus der Region auch in den kommenden Schuljahren fortsetzen zu können. Mit seiner Spende finanziert der Rotary-Club die Personal- und Sachkosten in den Schuljahren 2015/16 und 2016/17. Somit können 40 Projekteinheiten ohne Kosten für die Klassen realisiert werden. Jede umfasst vier Unterrichtsstunden an einem Vormittag im Hüttendorf, im Pflanzbereich und auf dem großen Freigelände, auf dem Ponys, Kaninchen und Hühner ihr Gehege haben.(jb)

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