Rückenwind für Horst Schneider

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Die Stadt Offenbach hat für ihre Mitarbeiter 14 sogenannte Pedelecs gekauft.

Offenbach ‐ Die Stadt Offenbach hat für ihre Mitarbeiter 14 sogenannte Pedelecs gekauft. Die Dienstfahrzeuge sind Fahrräder mit Elektromotor. Auch mit dem muss zwar getreten werden, aber er hilft den Nutzern, den Reibungswiderstand zu überwinden. Radeln mit Rückenwind quasi. Von Ralf Enders

Pedelec steht für „Pedal Electric Cycle“. Die Elektro-Gefährte angefertigt hat die Darmstädter Firma „riese und müller“. Die insgesamt 38 000 Euro teuren Pedelecs sollen in einem Umkreis von 15 Kilometern ums Rathaus zum Einsatz kommen. Offenbach beteiligt sich damit an dem bundesweiten Förderprogramm Elektromobilität in der Modellregion Frankfurt/Rhein-Main. Die Frankfurter Fachhochschule erforscht bei dem bis Ende Juni 2011 geförderten Projekt mit dem Titel „bike+business 2.0.“ die „Nutzerakzeptanz und Praxistauglichkeit“, wie die Stadtverwaltung weiter mitteilte.

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Geräuschlos in die Zukunft

Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD): „Offenbach ist als kleine Großstadt eine Stadt der kurzen Wege. Meine Kollegin Bürgermeisterin Birgit Simon und ich nutzen oft das Rad, um in Offenbach Termine wahrzunehmen. Wir brauchen im Ballungsraum Rhein Main neue Mobilitätskonzepte für die problemlose Erreichbarkeit unserer Unternehmen und für mehr Umweltqualität.“ Bislang teilten sich im Rathaus Magistrat und Verwaltung einen Dienst–Pkw.

Die Energiekosten der Pedelecs liegen der Stadt zufolge bei etwa 10 Cent pro 100 Kilometer. Bürgermeisterin Birgit Simon (Grüne) verwies darauf, dass aus den städtischen Steckdosen Ökostrom fließe. Somit bedeute die Aktion „einen echten Beitrag zu Luftreinhaltung und CO2-Reduzierung.“

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