Umbau am Klinikum

50 Tonnen Stahl auf Klinikgelände bewegt

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Offenbach - Ärzte, Pfleger, Patienten und Besucher des Sana-Klinikums sollen künftig bequemer zwischen Neu- und umgebauten Altbauten wechseln können. Deshalb wird ein Verbindungsgang geschaffen.

Vom Erich-Rebentisch-Zentrum zum jüngsten Krankenhaus wird derzeit ein horizontaler, in luftiger Höhe von 3,50 Meter oberirdisch verlaufender Verbindungsgang geschaffen. Diese Brücke ersetzt eine bisherige provisorische Verbindung zwischen beiden Gebäuden. Die 51 Meter lange, überdachte Stahlkonstruktion dockt in beiden Gebäuden auf Ebene 1, also im ersten Stock, an: Im Neubau führt der Gang direkt zur Basisdiagnostik weiter. Im Erich-Rebentisch-Zentrum wird der bestehende Flur der ehemaligen Kinderklinik verlängert, wofür ein Patientenzimmer wegfallen muss.

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Die Brücke soll später auch für den Bettenverkehr und den Transport von Versorgungs- und Sterilgütern genutzt werden. Insgesamt besteht die Brücke aus vier Stahlelementen. In der Nacht zu gestern wurden auf dem Klinikareal zirka 50 Tonnen Stahl bewegt. Zunächst wurden zwei Segmente gesetzt: eins mit 32 Metern Länge und 16 Tonnen Gewicht sowie ein fünf Meter langes und sechs Tonnen schweres Teil. Gestern folgten sieben und 23 Meter lange Segmente, damit sollten die Arbeiten abgeschlossen sein. Angefertigt hat die Stahlkonstruktion fürs Sana-Klinikum die Firma Stahl + Verbundbau, deren Zentrale in Dreieich sitzt.

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tk

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