Offenbacher Krankenhaus mit weiterhin strengen Besuchsregelungen

Sana bittet um Geduld bei Telefonanrufen

Das Land bestimmt auch die Besuchsregelung im Offenbacher Klinikum.
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Das Land bestimmt auch die Besuchsregelung im Offenbacher Klinikum.

Wegen der eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten kommt es im Sana-Klinikum zu mehr telefonischen Anfragen von Angehörigen, die sich nach dem Gesundheitszustand von Patienten erkundigen möchten.

Offenbach - Immer wieder gibt es Klagen von Angehörigen, die sich über kranke Familienmitglieder erkundigen wollen, dass Anrufe beim Sana-Klinikum ins Leere gehen, dass eine Stimme vom Band nochmalige spätere Versuche empfehle oder dass ständig das Besetztzeichen komme. An einem technischen Problem liege das nicht, heißt es seitens des Krankenhauses, sondern an dem großen Anruf-Aufkommen und auch an der Belastung des Personals. Prof. Norbert Rilinger, der Ärztliche Direktor des Sana-Klinikums, äußert Verständnis, bittet aber besonders um Geduld: „Wenn ab und an mal eine Leitung für längere Zeit belegt ist, haben die Kolleginnen und Kollegen gerade viel zu tun. Da ist der Weg über eine E-Mail manchmal einfacher.“ Die Adresse wäre dafür info-SOF@sana.de.

Rilinger weist zudem darauf hin, dass die medizinischen Bereiche spezielle telefonische Sprechstunden anbieten. Informationen dazu finden sich auf der Homepage des Klinikums.

Auch in Offenbach und Umgebung haben die Impfzentren ihre Arbeit aufgenommen und mehr Menschen haben ihre erste, manche sogar schon eine zweite Impfung gegen Corona erhalten. Einen Vorteil bei der Besuchsregelung bringt das allerdings nicht. „Auch für die Geimpften gelten in unserem Klinikum weiterhin die strengen Hygieneregeln und die nur sehr eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten“, betont der Ärztliche Direktor. So wird es vorerst in der Regel nichts mit persönlichem Kontakt zu erkrankten Lieben. Besuche sind laut Vorgabe des Landes nur möglich für Eltern von Minderjährigen, Väter oder eine andere Bezugsperson bei der Geburt sowie Besucher von palliativ Versorgten.

Ausnahmen sind nur in abgestimmten, medizinisch begründeten Einzelfällen gestattet. „Zum Schutz der Patienten, ihrer Angehörigen und aller Beschäftigten im Klinikum bitten wir weiterhin um Verständnis für diese Maßnahme“, sagt Prof. Rilinger. Er weist gleichzeitig darauf hin, dass alle medizinischen Diagnose- und Therapiemaßnahmen laufen. Deswegen bittet er alle chronisch Kranken, beispielsweise Herz-, Krebs- oder auch Dialysepatienten, ihre Kontrolltermine wahrzunehmen. Genauso wichtig sei es, bei gesundheitlichen Beschwerden den Hausarzt aufzusuchen und im Notfall jederzeit ins Klinikum zu kommen.

Ebenfalls ins Klinikum dürfen weiterhin Seelsorger, Anwälte und Notare sowie „Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben ein Zugang zu gewähren ist“.

Auf dem gesamten Krankenhausgelände am Starkenburgring gilt eine Pflicht zum Tragen von medizinische Masken, OP-Masken oder FFP2-Masken).  tk

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