Sanierung im feuchten Keller der Eichendorffschule

Ausweichquartier für Grundschüler vorbereitet

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Betreten verboten: Die stellvertretende Schulleiterin Alma Obradovac achtet auf die Sicherheit der Kinder und Lehrer.  

Offenbach - Nachdem die Stadt Ende Mai im Untergeschoss der Eichendorffschule Schimmelbefall durch Feuchteschäden festgestellt hat, sind die ersten Schritte zur Beseitigung der Schäden angelaufen.

In den drei befallenen und weiterhin gesperrten Räumen des Kellers (Englischraum, Werkraum und Gruppenraum) ist der Putz an den Wänden abgeschlagen worden, um in einem ersten Schritt die weitere Ausbreitung von Schimmelsporen zu verhindern. Weitere Gutachten für eine Sanierung sind beauftragt. Aktuell besteht nach Auskunft des Stadtgesundheitsamtes keine Gefahr für die Schulkinder und das Lehrpersonal. Der Unterricht kann im Erdgeschoss sowie in den Obergeschossen ungehindert weitergehen.

Als Ursachen für die Feuchteschäden sind nach vorläufigen Erkenntnissen anstehendes Grundwasser, eine fehlende Abdichtung der Kellerwände und marode Entwässerungsleitungen zu nennen. Kameraaufnahmen des beauftragten Sachverständigenbüros zeigen, dass die Kanäle unterhalb des Schulgeländes Risse, Versetzungen und Wurzel-Einwachsungen haben. Sie müssen außer Betrieb genommen und ersetzt werden. Offen ist noch die Frage, ob es im Jahr 2009 bei einer Sanierung im Keller zu fachlichen Mängeln gekommen ist. Diese Frage hat auch Einfluss auf den zeitlichen Ablauf der notwendigen Sanierung, für die ein Ingenieurbüro derzeit ein Konzept erarbeitet.

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Über den Projektbeschluss werden die Stadtverordneten in der zweiten Jahreshälfte abstimmen, anschließend müssen die Planungsleistungen ausgeschrieben und vergeben werden, sodass eine Sanierung frühestens im nächsten Jahr erfolgen kann. „Wir tun alles, was getan werden kann, um die Beeinträchtigungen an der Schule so schnell wie möglich zu beenden“, betont Bürgermeister und Schuldezernent Peter Schneider. „Leider können wir diesen Prozess aber nicht verkürzen.“

Für die gesperrten Räume im Untergeschoss hat die Stadt ein Ausweichquartier in vier Klassenraummodulen an der Straße „Zur schönen Aussicht“ vorbereitet. Eine Entscheidung, ob und wann diese genutzt werden, ist noch nicht gefallen. Die Stadt steht mit Schulleitung und den Eltern in Kontakt.

vs

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