Habermann, Grüttner, Al-Wazir und Co.

Welche Minister kommen bald aus Offenbach?

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Offenbach - SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel stellt derzeit sein Schattenkabinett zusammen. „Kompetenzteam“ heißt die theoretische Landesregierung bei den Genossen. 

Inzwischen ist es offiziell: Die Offenbacher Landtagsabgeordnete und schulpolitische Sprecherin der Fraktion, Heike Habermann, ist die designierte Kultusministerin eines möglichen rotgrünen Kabinetts Schäfer-Gümbel. Dieser hatte bereits vorher keinen Zweifel an seiner Wertschätzung für die Offenbacherin gelassen, als er sie per Videobotschaft gegen einen Mitbewerber bei der Kürung als Offenbacher Direktkandidatin unterstützte.

Bereits als ministrabel im Falle eines rotgrünen Wahlsiegs steht dagegen der Offenbacher Tarek Al-Wazir fest. Der Landtagsfraktionschef der Grünen hat auch schon Ansprüche angemeldet. Er will Wirtschaftsminister werden. Ein aktuelles Kabinettsmitglied stellt Offenbach bereits. Und der örtliche CDU-Parteivorsitzende Stefan Grüttner will auch Minister, vorzugsweise fürs Soziale, bleiben.

Interview zur Landtagswahl mit Tarek Al-Wazir

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Tarek Al-Wazir im Interview mit op-online. Wir haben mit dem Spitzenkandidaten der hessischen Grünen über die kommende Landtagswahl gesprochen und wie er die Chancen seiner Partei einschätzt.

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Alle drei Genannten sind Direktkandidaten im Stadt-Wahlkreis 43. Für die FDP tritt Fraktionschef Oliver Stirböck an, für die Linken der parteilose Flughafenexperte Dieter Faulenbach da Costa. Beide sind im Gegensatz zu den vorgenannten Konkurrenten nicht mit aussichtsreichen Plätzen über die Landeslisten abgesichert.

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Faulenbach da Costa nutzt das für Werbung für sich: Offenbach habe am 22. September die einmalige Chance, mit vier Abgeordneten im Landtag vertreten zu sein, wenn man ihm das Direktmadat verschaffe. Er, so Faulenbach, werde dafür sorgen, dass die Position der Stadt Offenbach gegen den Flughafenausbau, nicht nur einmütig in der Stadtverordnetenversammlung vertreten werde, sondern Einzug in den Landtag halten werde. Grüttner, Habermann und Al-Wazir hätten es in der Vergangenheit nicht verstanden, diese Position in ihren Fraktionen mehrheitsfähig zu machen.

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tk

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