Schlachthof

Steht das hessische Traumhaus in Offenbach?

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So lässt es sich wohnen. Der Offenbacher Schlachthof ist nominiert für „Hessens schönste Traumhäuser“.

Offenbach - Schöner wohnen – allen Unkenrufen zum Trotz geht das in Offenbach. Ein exemplarisches Beispiel ist auf dem Schlachthofareal entstanden. Nach Meinung der Redaktion des hr-Fernsehens ist es einzuordnen in „Hessens schönste Traumhäuser“.

Wer dem beipflichten kann, ist dazu aufgefordert: Eine Abstimmung ist ab sofort im Internet möglich. Das ausgewählte Wohnangebot ist vielfältig wie das Hessenland – vom Höhlenhaus über das Haus der sieben Laster bis zum Industriedenkmal. Und auf dieses waren die Offenbacher einst mächtig stolz. Als 1904 der Schlachthof nach Entwürfen des Dessauer Architekten A. Roepert eröffnet wurde, galt er mit modernster Technik und höchstem Hygienestandard als wegweisend.

Fachleute aus dem In- und Ausland besichtigten den Schlachthof, der damals weit vor der Stadt lag. Zu der Anlage, Ende der 1980er Jahre geschlossen, zählten 14 Gebäude. Wo einst die Innereien verarbeitet wurden, in der Kuddelei, residiert heute eine Bürogemeinschaft. Und mittendrin der Architekt Hans Mathis, der das kleine Backsteinhaus mit seiner Frau gekauft und umgebaut hat. Es blieb nicht bei dem einen Gebäude. Mit seinen Söhnen, inzwischen auch Architekten, machte er sich 2004 an die ehemalige Schweineschlachthalle. Sie stand lange leer. Dort sind neun Eigentumswohnungen und ein Büro untergebracht mit einem mediterran wirkenden Hof in der Mitte. Die alte Struktur der Halle mit den Gusssäulen und der stählernen Dachkonstruktion ist erhalten geblieben und gefällt dem städtischen Denkmalschutz. Aber liegt es auch in der Gunst der Hessen weit vorn?

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Dies möchte das Hessen-Fernsehen herausfinden und stellt im Internet 18 ausgesuchte Wohnobjekte aus dem Löwenland vor. Per Mausklick können die Zuschauer bis Montag, 5. August, ihre fünf Favoriten wählen und damit die Rangfolge mitbestimmen. Wem die Auswahl nicht reicht, der kann – unter derselben Adresse – der hr-Redaktion bis zum 19. Juli ein weiteres Traumhaus vorschlagen. Alle eingehenden Vorschläge werden von der Redaktion geprüft, zwei Objekte werden anschließend in die Abstimmungsliste aufgenommen. Im Weihnachtsprogramm werden in der 90-minütigen Sendung „Hessens schönste Traumhäuser“ 20 Wohnobjekte in der von den Zuschauern gewählten Reihenfolge vorgestellt und die mit Spannung erwarteten vorderen Plätze gekürt. 

(mk)

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