Schnellere und bessere Diagnose

Neues Hochleistungs-MRT am Sana-Klinikum

+
Chefarzt Professor Dr. Norbert Rilinger (rechts) und Oberarzt Oliver Dörnenburg freuen sich über das neue Gerät.

Offenbach - Ein neuer digitaler Magnetresonanztomograph (MRT) ersetzt in der Radiologie des Sana-Klinikums ein älteres analoges Gerät. In der modernsten Ausbaustufe mit neuer Soft- und Hardware steht dieses Gerät in Deutschland erst an wenigen Orten.

Es arbeitet unabhängig von der Zahl der Funkkanäle zur Signalerfassung und -übertragung. Das schafft eine sehr gute, verlässliche Bildqualität und optimiert die Diagnose. Weiterer Vorteil ist die Produktivität, die zu deutlich verkürzter Untersuchungsdauer führt. „Wir haben uns für das mehr als eine Millionen teure Gerät entschieden, um Patienten auch bei Routineuntersuchungen optimale Diagnostik zu ermöglichen“, begründet Geschäftsführer Sascha John die Investition. „Neben der digitalen Signalübertragung hat uns der größere Tunneleinstieg überzeugt, der mehr Bewegungsfreiheit einräumt und extrem korpulenten Patienten überhaupt erst die Untersuchung ermöglicht“, betont Professor Dr. Norbert Rilinger, Chefarzt des Zentralinstituts für Diagnostische und Interkonventionelle Radiologie und Nuklearmedizin.

Mittels Magnetresonanztomographie werden komplexen Strukturen im Körper dargestellt. Dank Magnetfeldern und Hochfrequenzsignalen können Weichteile visualisiert werden – ganz ohne Röntgenstrahlen. Im Gegensatz zur analogen Übertragung erzeugt Digitaltechnik Bilder schneller. Die Signale werden in der Spule digitalisiert, was zu klaren Bildern führt. Neuerungen in der Spulenentwicklung lassen sich ohne große Umbauten integrieren.

Alles zum Klinikum lesen Sie hier

Neben dem neuen Gerät ist seit fünf Jahren eins im Einsatz, das besonders für neurologische Untersuchungen im Gehirn (Spektroskopie), Diagnostik der Prostata, Mamma-Biopsie (Gewebeprobe aus der Brustdrüse) sowie Untersuchung von Tumoren eingesetzt wird. Das neue Gerät bietet jedoch bessere Ergebnisse im medizinischen Routinebetrieb. „Es arbeitet auch schneller und energiesparender, was wirtschaftlich und ökologisch ein wichtiger Faktor ist“, fügt Geschäftsführer John an. Er dankt seinem Team, das mit hohem Engagement die Installation unterstützt und parallel dazu den Krankenhausbetrieb aufrechterhalten habe. 

Medizin kurios: Bei diesen Patienten staunt sogar der Arzt

mt

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare