Schüler geben künstlerisch Gas, damit andere endlich auf die Bremse treten

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So wie auf dem Foto sollen die Lauterborn-Stelen die längste Zeit ausgesehen haben. Draus werde sollen Spiralen, Bäume oder eben Puzzleteile.

Offenbach ‐ Den als Fahrbahnverengung und Erinnerung an die Tempo-30-Zone gedachten Stelen an den Einfahrten zum Offenbacher Stadtteil Lauterborn soll eine künstlerische Rundum-Erneuerung widerfahren. Von Marcus Reinsch

Schüler aus dem beruflichen Gymnasium der August-Bebel-Schule haben sich während ihrer Projektwoche nicht nur Gedanken gemacht, wie die tristen Kübel aufzupeppen wären. Sie haben auch gleich aussagekräftige Modelle gebaut. Sie sind im niegelnagelneuen Stadtteilbüro im Lauterborn (Richard-Wagner-Straße 95) zu besichtigen.

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Was die Ausstellung über übliche Projektwochenpräsentationen erhebt: Nicht alle Exponate werden danach in Schubladen verschwinden. Das beste Konzept soll umgesetzt werden; die Stadtwerke Offenbach Holding (SOH) hat ein kleines Budget zur Verfügung, das mit Schülerhilfe für die „künstlerische Rundum-Erneuerung“ aller Stelen reichen sollte.

Während der Ferien sind alle Entwürfe montags und freitags zwischen 11 und 16.30 Uhr und dienstags bis donnerstags zwischen 8 und 12.30 Uhr (Terminabsprachen: Tel.: 069 83005785 zu sehen. Wer will, kann sie nicht nur begutachten, sondern bewerten. Parallel verschickt die SOH mit Unterstützung des Quartiersmanagers Markus Schenk eine Art Stimmzettel an alle Haushalte im Lauterborn. Was aus den Stelen wird, soll eine möglichst demokratische Entscheidung werden.

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