Demonstrationszug

500 Schüler verlangen Abschiebestopp für Mitschüler

Offenbach - Rund 500 Schüler haben in Offenbach gegen die Abschiebung von Mitschülern nach Afghanistan protestiert. Aufgerufen zu dem Demonstrationszug am Dienstag hatte der Stadtschülerrat.

Dieser wolle damit ein Zeichen setzen, sagte Sprecherin Hibba Kauser. Ihren Angaben zufolge droht rund 70 Jugendlichen in Offenbach die Abschiebung, den meisten von ihnen nach Afghanistan. Es sei nicht ertragbar, dass Mitschüler in ein unsicheres Land und damit möglicherweise in den Tod geschickt würden, sagte Kauser. Deshalb verlangten die Schüler einen dauerhaften Abschiebestopp. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf rund 500. Zu Zwischenfällen sei es bei der Demo nicht gekommen. "Alles total brav und friedlich", sagte ein Polizei-Sprecher. (dpa)

Zahl der Ausreisepflichtigen weit geringer als angenommen

Abgelehnte Asylbewerber aus Albanien und dem Kosovo auf dem Weg in die Heimat. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Eine Chartermaschine hebt am Kassel-Airport ab: Die sogenannte freiwillige Ausreise der gut 180 Asylbewerber führt sie zurück nach Pristina (Kosovo) oder Tirana (Albanien). Foto: Uwe Zucchi
Sie gehen - mehr oder minder - freiwillig: Abgelehnte Asylbewerber vor dem Terminal des Kassel-Airports. Foto: Uwe Zucchi
Flüchtlinge in einer Erstaufnahmeeinrichtung im rheinland-pfälzischen Ingelheim. Foto: Christoph Schmidt
Zahl der Ausreisepflichtigen weit geringer als angenommen

Rubriklistenbild: © dpa

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