Schülern bei Jobsuche helfen

Offenbach - (siw) Das Projekt „SymPaten Offenbach“ des katholischen Bistums Mainz, der Kolpingjugend und des Gelben Hauses Offenbach nimmt seine Arbeit zum Start des neuen Schuljahres wieder auf.

Gesucht werden ehrenamtliche Jobpaten aus Offenbach und Umgebung, die Jugendliche beim Übergang zwischen Schule und Beruf unterstützen. Die Einsteiger erwartet ein kleines Team von etwa zehn Paten, das von der Projektleitung sehr persönlich betreut wird. Sie können ihre Kompetenzen und Kontakte einbringen, auch um zwischen den Generationen zu vermitteln.

Wer sich für eine Patenschaft interessiert: Johannes Meissner, Tel. 0178 7280146, verwaltung@gelbes-haus-offenbach.de

Die Unterstützung der „SymPaten“ richtet sich besonders an junge Menschen mit einem schwachen Hauptschul- oder Realschulabschluss, an solche, die schwer zu motivieren sind oder vom Elternhaus keine Unterstützung bekommen. Diese Jugendlichen müssen Hürden überwinden, damit der Start ihrer beruflichen Karriere gelingt: Da sind die schulischen Abschlussprüfungen zu bewältigen, Bewerbungen zu schreiben, Vorstellungsgespräche zu besuchen, es stehen Behördengänge an und die Probezeit muss durchgestanden werden. Bei allen diesen Problemen begleiten die Paten die Jugendlichen etwa ein Jahr lang alle 14 Tage einige Stunden lang.

Die Ehrenamtlichen tauschen ihre Erfahrungen etwa alle zwei Monate untereinander aus. Sie erhalten Informationen rund um Arbeitslosigkeit und Berufsförderung sowie eine Begleitmappe. Für knifflige Fragen stehen Fachleute des Gelben Hauses und des Kolpingwerkes bereit.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der SymPaten.

Seit etwa einem Jahr engagiert sich Markus Hansen-Tolles, Geschäftsführer des Gelben Hauses, in der Projektleitung der „SymPaten Offenbach“: „Seitdem haben wir neue Kooperationen aufgebaut, etwa mit dem evangelischen Patenschaftsmodell Offenbach (PMO), das ganz ähnliche Ziele wie die SymPaten verfolgt und mit der Theodor-Heuss-Schule.“ So werden etwa die Schulungen der Paten gemeinsam konzipiert. Von der Theodor-Heuss-Schule werden viele Jugendliche vermittelt, die trotz Schulabschluss noch keine Lehrstelle gefunden haben. Zur Sprechstunde können an einem Samstag im Monat alle Jugendlichen auf Jobsuche kommen. Dort werden ihre Bewerbungsunterlagen überarbeitet, Fotos geschossen und die Jugendlichen für die Jobsuche im Internet fit gemacht.

Rubriklistenbild: © dpa

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