Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“

Ein Schuhkarton voller Spaß und Liebe

Ein Weihnachtsgeschenk - keine Selbstverständlichkeit für viele Kinder in Rumänien.

Weihnachtsgeschenke sind für die meisten Kinder in Deutschland selbstverständlich. In Rumänien dagegen gibt es immer noch hunderttausende Kinder, für die Weihnachten ein trauriges Fest ist. Als Waisen leben sie bestenfalls in seriösen Kinderheimen.

Viele aber sind mehr schlecht als recht bei Verwandten untergebracht, liegen in heruntergekommenen Krankenhäusern - oder leben auf der Straße. Die Not dieser Kinder wenigstens an Weihnachten ein wenig zu lindern, das ist das Ziel der Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ der Stiftung Kinderzukunft aus Gründau. Und die Mediengruppe Offenbach-Post ist auch in diesem Jahr wieder dabei und ruft Kindergärten, Schulen und Privatpersonen dazu auf, ein Weihnachtspäckchen für Kinder in Rumänien zu schnüren.

Kooperation seit dem Jahr 2004

Seit dem Jahr 2004 kooperieren die Kinderzukunft (ehemals Rudolf-Walther-Stiftung) und unsere Mediengruppe bei der Weihnachtsaktion. Wir haben den Transport nach Rumänien auch bereits begleitet und uns davon überzeugt, dass die Geschenke ankommen. Die Hilfsbereitschaft der Kinder und Erwachsenen in der Region Offenbach war immer riesengroß; regelmäßig sind 2000 bis 2500 Päckchen zusammengekommen. Für eine einzelne Sammelstelle ein stolzes Ergebnis. Das soll natürlich auch in diesem Jahr wieder so sein.

Konvoi Richtung Rumänien

Aufgerufen sind vor allem Kindergärten und Schulklassen, aber auch Eltern, Omas und Opas können einen Schuhkarton voller Dinge packen, die die Kleinen vielleicht nicht benutzt haben und die auf Verwendung warten. Eingesammelt werden die Geschenke am Freitag, 23. November 2012, von 9 bis 14 Uhr auf dem Hof unserer Mediengruppe in der Waldstraße 226 in Offenbach. Aus logistischen Gründen können wir die Päckchen nur an diesem Tag entgegennehmen. In der Vergangenheit haben Kindergartengruppen und Schulklassen Ausflüge zur Sammelaktion unternommen und ihre zuvor gemeinsam gepackten Geschenke dann auch selbst in den Lastwagen gestellt. Für die Kinder ein toller Spaß. Wenige Tage später setzt sich dann ein Konvoi aus Lastwagen in Richtung Rumänien in Bewegung, wo die Kinderzukunft in Timisoara ein Kinderheim betreibt.

Schirmherrin Kristina Schröder

Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Bekannte Botschafter sind unter anderem die Schauspieler Claus Theo Gärtner, Siegfried Rauch und Jessica Schwarz, aber auch der Autor und Kritiker Helmuth Karasek, Starkoch Alfons Schuhbeck oder Ex-Fußballer Rudi Völler. Die Kinderzukunft, 2009 Stiftung des Jahres, garantiert, dass die Hilfe zu 100 Prozent ankommt. Sämtliche Werbe- und Verwaltungskosten würden aus dem Stiftungsvermögen und zweckgebundenen Zuwendungen gedeckt.

Das gehört in die Päckchen

Befüllen Sie einen Schuhkarton mit neuen kindgerechten Geschenken, über die sich Kinder freuen, wie etwa:

  • Neue Kinderkleidung (wegen der Zollbestimmungen muss sie neu sein): Handschuhe, Mützen, Schals, Sportsachen ...
  • Accessoires: Anstecker, Gürteltaschen, Brustbeutel, Haarschmuck, Ohrringe, Modeschmuck, Reflektoren, Geldbeutel …
  • Schul- und Bastelsachen: Notizblöcke, Mäppchen, Radierer, Bastelbedarf, Briefpapier, Stifte, Malblöcke, Wasserfarben, Aufkleber, Kalender, Bilder …
  • Spielsachen: Karten- und Würfelspiele, Puppen, Jojos, Federbälle, Spielzeugautos, Hüpfseile …
  • Hygieneartikel: Zahnbürsten, Cremes, Haarpflege, Seifen … 
  • Originalverpackte Süßigkeiten: Bonbons, Lutscher, Gebäck ...
  • Als ganz persönlichen Gruß können Sie oder die Kinder auch ein Foto oder eine selbstgebastelte Weihnachtskarte beilegen. Die befüllten Schuhkartons mit Geschenkpapier umhüllen und verschnüren oder verkleben.

Hilfreich ist ein Aufkleber, ob das Geschenk für ein Mädchen oder einen Jungen geeignet ist. Vorlagen finden sich auf der Internetseite der Kinderzukunft.

Ab damit am 23. November in die Waldstraße 226 in Offenbach. Es wird um eine freiwillige Kostenbeteiligung von 3 Euro pro Päckchen gebeten, für Lagerung, Benzin, Maut und Versicherung.

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