Schulhof: FDP spielt nicht mit

Offenbach - Die Chance, dass es an der maroden Beethovenschule nach ihrem Neubau ebenso viel Platz zum Spielen geben wird wie bisher, ist wieder gen Null gesunken. Von Marcus Reinsch

Dominik Schwagereit, schulpolitischer Sprecher der FDP-Stadtverordnetenfraktion, verbreitete gestern ein klares Nein zur Forderung des Grünen-Kreisverbandes, zwecks Finanzierung des Schulbaus statt eines großen Teils des Schulhofes ein anderes städtisches Grundstück zu verkaufen und dem Wohnquartier einen neuen öffentlichen Spielplatz zu schenken.

Die FDP, schreibt Schwagereit, sei „erstaunt“. Den Grünen müsse eigentlich klar sein, dass jedes städtische Grundstück von Wert gebraucht werde, „um den Eigenanteil der Stadt an der ehrgeizigen Schulbausanierung darstellen zu können.“ Sollten die Grünen den Schulhofverkauf nicht mehr wollen, „sollen sie also auch sagen, welche Sanierungsmaßnahmen sie für welche Schulen nicht mehr wollen“. Darüber hinaus produzierten die Grünen mit ihrem Spielplatz-Vorschlag auch noch erhöhte Unterhalts- und Wartungskosten.

Die Koalition sei sich einig gewesen, „dass die solide Finanzierung des ehrgeizigen Schulsanierungsprogramms die höchste Priorität“ habe. Und davon werde die FDP auch nicht abweichen.

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