Brände und Schlägereien in Silvesternacht

Viel Arbeit für Polizei und Feuerwehr

Offenbach - Feuerwehr und Polizei waren in Offenbach in der vergangenen Silvesternacht im Dauereinsatz. Die Einsatzkräfte rückten zu Bränden sowie Schlägereien aus.

Traditionell haben Feuerwehr und Polizei in der Silvesternacht viel zu tun: Dies war in der vergangenen Nacht auch in Offenbach nicht anders. So wurden der Polizei laut eigenen Angaben 21 kleinere Brände gemeldet. In den meisten Fällen handelte es sich um brennende Mülltonnen, sowie Papier- und Altkleidercontainer. Meist konnten die Flammen schnell gelöscht werden.

Großes Glück im Unglück hatten die Bewohner einer Dachgeschosswohnung in der Sprendlinger Landstraße am frühen Neujahrsmorgen. Weil ihr Hund jaulte, wurden sie auf eine leichte Rauchentwicklung aufmerksam, die aus dem Dach kam. Die Feuerwehr löscht den wohl schon seit mehreren Stunden schwelenden Brand in der Zwischendecke. Das Loch im Dach konnte provisorisch verschlossen werden, sodass die Bewohner in der Wohnung verbleiben konnten. Als Ursache könnte eine Silvesterrakete in Frage kommen.

Neben den Bränden registrierten die Beamten etwa 30 Körperverletzungen. In vielen Fällen war Alkohol bei den Beteiligten im Spiel. Es blieb jedoch bei leichten Verletzungen. Einzig in Langenselbold kam es zu einer Messerstecherei mit zwei Verletzten. Im Stadtgebiet von Frankfurt war es ähnlich. Insgesamt 500 Einsätze hatten Polizei und Feuerwehr dort zusammen. Insgesamt blieb es jedoch bei relativ unspektakulären Fällen.

dani

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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